Dienstag, 16. Februar 2016

Impressions of Traveling - Zion National Park, Death Valley and Yosemite-Park

Heute möchte ich das Schweigen hier wieder mit einem Reisepost brechen. Die letzten Wochen war ich damit beschäftigt aus den ca. zweitausend Bildern die wir während unseren Roadtrips gemacht haben, die schönsten für ein Fotobuch rauszusuchen und ein solches zu gestalten.

Dabei habe ich auch wieder Lust bekommen, zwischen all dem Gebackenen hier auch wieder etwas von der Reise zu zeigen.
Bevor wir die Grenze zu Kalifornien passierten besuchten wir noch als letzten National Park den "Zion". Der Zion ist einer der beliebtesten Nationalparks im Westen der USA, der eine sehr Schluchtenreiche Landschaft mit vielen roten Sandstein-Felsen bildet.



Obwohl wir den Park unter der Woche und nicht am Wochenende besuchten, mussten wir doch lange im Kreis gurken bis wir einen Parkplatz am Ende von Springdale fanden und mit dem Shuttle in den Park zurück fahren. Trotz diesen Umstands waren wir guter Dinge und ließen uns die Laune nicht verderben, denn wir hatten noch "großes" vor uns.



Auf unserer "To-Do"-Liste stand nämlich das besteigen des Angels Landing. Für uns nicht Wandergeübte durchaus etwas großes. Den Gipfel des Felsen ist über einen 4 km langen Trail zu erreichen und hat einen Höhenunterschied von 450 Metern. Besonders anstrengend war für uns dieser Weg da wir Mittags los sind und der Weg kaum Schatten bietet. Aber der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt denn die Aussicht war atemberaubend.



Tipp: Genug zu trinken mit nehmen! Ihr werdet es brauchen! Sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg! Auch eine Kopfbedeckung (seis ein Hut, oder ein Basecap) sind sehr ratsam, da man sich sonst schnell einen Sonnenstich holen kann.


Unser letzter Nationalpark sollte der Yosemite sein, auf dem Weg dahin fuhren wir auch durchs Death Valley und besuchten den tiefsten Punkt Amerikas, den Badwater Basin. der mit seinen 85,5 m unterm Meeresspiegel den tiefsten Punkt Amerikas ausmacht. Durch seine Salzplatte und die Wüste bildet das Death Valley ein krasses Gegenbild zu den sonst grünen Zion Nationalpark.



Übernachtet haben wir in Bishop, einem Örtchen für Durchreisende mit ein paar Hotels,einer Tankstelle, den üblichen Fastfoodketten sowie einer Bäckerei welche auch ein Ultimativer Geheimtipp ist.




Tipp: Zum Frühstück die Erick Schats Bakkery aufsuchen, durch die riesige Auswahl an Broten, Kuchen und süßen Stückchen schlemmen oder einfach nur eins der leckeren Sandwiches probiern (wir haben uns ein Veggie-Sandwich gegönnt) und sich etwas für die Fahrt mitnehmen.
Tolles Mitbringsel ist die Backmischung des Sheepherder Bread, welche typisch für diese Region ist.


Die Bäckerei liegt in der
763 N Main St, Bishop,
CA 93514, Vereinigte Staaten

Gerne könnt ihr euch auch die Bewertungen bei yelp oder tripadvisior durchlesen!




Der Yosemite Nationalpark ist ein ganz anderer Nationalpark als die anderen, die wir besucht hatten: sehr begrünt mit viel Wasser, wenn man nicht gerade in der Dürrezeit da ist (so wie wir). Auch weißt er Granitfelsen und keine rote Kalksteine auf. Kurzum ein super Kontrast und eine tolle Abwechslung. Der Yosemite, gilt als einer der beliebtesten Nationalpark in Kalifornien.







Eigentlich hatten wir vor auch im Yosemite wieder zu Campen. Leider, ist das Campen in der Hauptsaison ohne Vorreservierung (mind. 3 Monate vorher) nicht möglich. Also mussten wir uns eine Hütte mit Pritsche nehmen. Das besondere an diesem Park ist, dass der Park im Bärengebiet liegt. D.h. man muss jeder Zeit damit rechnen, einem Bären zu begegnen, sei es beim Pausieren vom wandern oder beim Sitzen vorm Zelt. Die Tiere haben nämlich eine super gute Nase und werden durch die vielen Gerüche von Essen und Kosmetika angelockt. Deshalb muss man Nachts auch alles Essbare und die Kosmetik in bärensichere Schränke verschließen. Nichts desto trotz, lassen es sich viele Touris (wie wir) aber auch Amerikaner nicht nehmen, den schönen Park aufzusuchen und die Natur zu genießen.



Aber auch andere Tiere gibt es im Yosemite zu entdecken, wie die grauen, frechen Eichhörnchen, oder Hirsche. Ich war immer wieder aufs neue überrascht wie zutraulich die Tiere dort doch sind, obwohl tausende von Besucher im Jahr die Parks besuchen, die den natürlichen Lebensraum der Tiere darstellen.





Ich hoffe der kleine Einblick und die Abwechslung zu den ganzen Food-Posts hier hat euch gefallen. Beim nächsten Reiseimpressions-Post wird es etwas zur Geisterstadt Bodie geben, sowie ein Paar Bilder aus San Franzisco.

Bis dahin!

Kommentare:

  1. Oooh man, du schaffst es auch immer wieder, mir extrem Reisefieber zu verpassen :( ich könnte jetzt meine Tasche packen und los fliegen.

    Sehr schön geschrieben *daumenhoch* und tolle Bilder! Aber das hatte ich dir schon oft gesagt, ne?

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    1. Wem sagst du das...! Auch ich würde lieber ne Reisetasche als ne Kliniktasche packen! Ist schon interessant wird lange ich von diesem Urlaub zähre. Hab ich nicht gedacht, und war auf jeden Fall jeden Cent und Minute es Wert!

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Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast mir zu schreiben! Ich freue mich sehr von dir zu lesen! ♥