Dienstag, 22. Dezember 2015

Snow-Cape Cookies

Kaum zu glauben in drei Tagen haben wir Heiligabend! Hat nicht gefühlt erst gestern die Adventszeit begonnen? Eigentlich hatte ich vor euch hier einige Dinge zu zeigen. Leider, habe ich es gar nicht geschafft auch nur ansatzweise mich an den PC zu setzen und die Posts zu bearbeiten.

Damit ich das Jahr hier aber nicht mit dem Adventskalender vom letzten Post beende, wollte ich euch noch ein Plätzchen-Rezept zeigen. Es ist für eine kleine Menge, sodass es gerade für die Heilig-Abend-Tafel reicht.




Also nichts wie ran an die Rührschüsseln, fertig? Los!!

Zutaten:

100 g dunkle Schokolade (min. 70 % Kakaoanteil)
40 g Butter
2 Eier
60 g Zucker
120 g Mehl
1 EL Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz

50 g Puderzucker zum WälzenZubereitung:

1. Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Flüssige Schokoladen-Buttermischung beiseite stellen und abkühlen lassen.

2. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zimt und Salz in einer anderen Schüssel mischen.

Die abgekühlte Schokoladen-Buttermischung unter die Ei-Masse rühren, anschließend die trockenen Zutaten dazugeben und vorsichtig unterheben. Die Schüssel mit dem Teig abdecken und für 2 Stunden kühl stellen.

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und diese im Puderzucker wälzen, bis sie mit einer guten Schicht ummantelt sind. Die Schokoladenkekse mit Abstand zueinander auf das Backblech setzen.

Die Plätzchen auf mittlerer Schiene für 13 - 15 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.



Kennt ihr dieses Rezept schon? Diese Art von Cookies kommen eigentlich aus Amerika und sind meist auf amerikanischen Blogs zu sehen.
Gefunden habe ich das Rezept in dem Buch New York Christmas.
Sie sind lecker schokoladig! Schnell gemacht, bis auf die Kühlzeit. Und da ich jedes Jahr ein neues Plätzchen-Rezept ausprobiere, kam dieses hier wie gerufen!



Solltet ihr also euren Plätzchen Vorrat nochmal auffüllen müssen, probiert ruhig mal dieses Rezept aus!

Falls man sich hier nicht mehr lesen sollte, wünsche ich euch allen:
"Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben!"






Samstag, 28. November 2015

Adventskalender No. VI -To Go- mit Füllung für den Mann

Ich liebe die Vorweihnachtszeit! Ich liebe es am Kaminfeuer zu sitzen, Tee zu trinken und ein paar Plätzchen zu naschen, während ich ein gutes Buch lese. Doch vor der Adventszeit liebe ich die 1-2 Wochen davor, in denen ich beginne die Rezeptbücher zu wälzen um die Plätzchenrezepte rauszusuchen. Ebenso in diese Zeit gehören die ersten Gedanken über den zu bastelnden Adventskalender dazu.

Während wir als Kinder von unseren Eltern nur den Discounter-Adventskalender mit der 75g Schokolade hatten und damit auch glücklich waren, macht es mir besonders Freude, mir jedes Jahr einen anderen Kalender auszudenken und ggf. sogar die beschenkte Person damit zu überraschen.


Wer bisher noch keinen Adventskalender von mir bekommen hat, ist mein Mann. Jedes mal wenn sich bei mir der Gedanke in den Vordergrund schleichte ihm, auch mal einen machen zu können, stellte sich auch gleich die Frage bei mir ein: " Mit was soll ich den nur füllen?" Selbst bei Weihnachts.-/ Geburtstagsgeschenken fällt mir nur schwer etwas ein.

Da ich aber Herausforderungen liebe entschloss ich mich ein bisschen, spät (deshalb zeige ich ihn auch erst jetzt), die Herausforderung anzunehmen und das Beste daraus zu machen.
Dabei herausgekommen ist ein Kalender mit "To-Go" Bechern. Ich weiß, die Idee ist nicht neu, aber hier so noch nicht gezeigt.



Was ihr dafür benötigt?

- 24 Becher "To-Go" mit Deckel
- Geschenkpapier
- Stift
- Tonkarton
- Schere
- Klebestift /Sprühkleber


Als ich meine Becher gekauft hatten, war auf ihnen ein nicht wirklich Weihnachtliches, buntes hässliches Motiv, welches mir so garnicht gefallen hat und das ich so nicht verwenden wollte.
Also musste eine Schablone her, mit der ich die Manschette auf das Geschenkpapier übertragen konnte.
Dafür legte ich den Becher auf das Papier und rollte ihn langsam über das Papier. Während ich am oberen und unteren Rand des Bechers den Stift anlegte und die so hinterlassene Spur nachzeichnete.

Diesen Schritt könnt ihr euch sparen, indem ihr entweder einen übrigen Becher (ich hatte keinen) zerschneidet oder indem ihr euch gleich schön bedruckte Becher kauft.

Die erhaltene Schablone 24 mal auf das Geschenkpapier übertragen und anschließend ausschneiden.
Den Becher mit Kleber einschmieren dann die Manschette um den Becher legen und antrocknen lassen.

Für die Zahlen, habe ich Sterne auf goldenen Tonkarton aufgezeichnet, diese ausgeschnitten und mit den Zahlen beschriftet bevor ich sie mit doppelseitigem Klebeband auf dem Deckel befestigte.


Das gute ist, der Kalender ist sehr schnell gemacht und man hat eigentlich bis auf die Becher alles zu Hause. Die Becher bekommt man aber inzwischen auch schon in jedem gut sortiertem Supermarkt und muss nicht noch dafür unzählige Bastelläden dafür aufstöbern!



Wollt ihr wissen mit was ich den Kalender befüllt habe?

- den Lieblingssüßigkeiten /-.Riegeln
- bunten Schnürsenkeln
- bunten Socken (weil mein Mann es liebt passend zum Hemd die Socken und Schuhe zu haben)
- Krawatten
- Manschettenknöpfe

- Naturkosmetik wie kühlendes Rasiergel, Deo, Handcreme oder Shampoo
- Handschuhe
- Handyhülle
- Schlüsselanhänger
- einer Lieblingszeitschrift
- Lieblingsgetränk
- etc.

Aber auch Gutscheine sind erlaubt, wie für...

- eine Autowäsche
- ein Essen zu Zweit
- eine Massage

- einmal das Fernsehprogramm bestimmen etc.

eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und es ist alles erlaubt, womit man dem anderen ein lächeln ins Gesicht zaubert.



Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen inspirieren, wenn nicht für dieses dann, für nächstes Jahr ;) .
Und falls ihr lieber einen anderen Kalender basteln wollte als diesen, wie wäre es mit diesem, diesem, diesem oder diesem oder meinem ersten selbst gemachten?


Ein schönes erstes Adventswochenden, wünsche ich euch!



PS.: Entschuldigt die schlechten, dunklen Bilder aber wenn es draußen schon dunkel und grau ist, wie soll es da innen anders sein?

Freitag, 6. November 2015

Quark-Zimt-Waffeln mit Quitten-Kompott

Bevor, es hier weihnachtlich wird, habe ich für euch hier noch ein herbstliches Rezept mit Quitten.
Wie jedes Jahr, bekomme ich von meiner Tante ein paar Quitten zum verarbeiten, und jedes Jahr aufs Neue stelle ich mir die Frage: "Was mache ich damit?"



Bisher habe ich schon Quittengelee, und Quittenbrot gemacht. Dies war mir aber diesmal zu viel Arbeit und es musst was einfaches her.
Also gab es zum Kaffee bei uns Quark-Zimtwaffeln und Quitten-Kompott. Der Zimt in den Waffeln stimmt einen schon ein bisschen auf die Vorweihnachtszeit ein und harmoniert perfekt mit dem Muskat im Kompott, welches dem Kompott den richtigen Pepp gibt.




Für die Quarkwaffeln:
250 g Zucker

6 Eier
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

350 ml Milch1 TL Zimt

Die Eier kräftig aufschlagen und Zucker hinzufügen. Quark und Vanillezucker unterrühren. Das Backpulver und Zimt mit dem Mehl vermischen und dann Milch und Mehl abwechselnd unter den Teig geben. Den Tag vor der weiteren Verwendung ca. 30 Minuten  quellen lassen. Vor der Verwendung des Teiges die Backformen einfetten, da der Teig zum Anhaften neigt.




Für das Quitten-Kompott:

3 Quitten
200 ml Weißwein oder Apfelsaft
120 g Zucker
Saft und Schale einer unbehandelten Limette
3 Prisen frisch geriebene Muskatnuss
Salz

Für den Kompott, die Quitten schälen entkernen und in dünne Spalten schneiden.
Den Backofen auf 140°C (Umluft) vorheizen. Die Quitten in eine Auflaufform geben, mit Apfelsaft/Wein und Zucker mischen und mit Alufolie zugedeckt im Ofen ca. 1 Stunde schmoren.
Die geschmorrten Quitten in in einen hohen Rührbecher geben und mit Limettensaft und -schale, Muskatnuss sowie 1 Prise Salz sehr fein pürieren.

Den Kompott warm zu den Waffeln reichen.



Und was habt ihr schon so aus Quitten gemacht? Oder sind das nicht so eure Früchte? Ich muss sagen, sie sind schon etwas speziell, im Geschmack und auch in der Verarbeitung aber ich muss sagen ich liebe sie von Jahr zu Jahr immer mehr auf sie, und darauf etwas neues mit ihnen auszuprobieren.

Habt einen schönen Freitag Nachmittag und kommt gut ins Wochenende.





Samstag, 3. Oktober 2015

Quarkbällchen

Jetzt war es hier aber lange still. So bekam ich vor kurzem einen besorgten Anruf von meiner Mama, ob bei mir alles in Ordnung wäre, weil man auf dem Blog immer noch den uralten Post vom Sommer ließt. 

Als wir dann vor kurzem meine Eltern besuchten, hatte meinen Mama - ihr ahnt es bestimmt schon - Teig für Quarkbällchen vorbereitet um diese zu machen, damit O-Ton "Du was neues auf deinem Blog zeigen kannst und er nicht ganz verkommt!"



So bestand meine Aufgabe einzig darin, die Kamera (oder besser gesagt das Handy zu zücken) und Fotos von den leckeren Bällchen zu machen. Was mir sehr schwer viel, da der Duft mich eher dazu verleitete, diese zu essen, statt zu fotografieren.

Aber auch das hatte meine Mama voraus gesehen und vorsorglich gleich mal die doppelte Menge Teig angerührt, damit ja auch was für den Blog übrig bleibt.



Und hier das leckere Rezept:

Zutaten:

3 Eier
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250 g Quark Magerstufe

375 g Mehl
1 Pck. Backpulver
Puderzucker zum bestreuen
Fett zum Ausbacken


Zubereitung:

Aus den Zutaten einen festen dicken Teig rühren. Mit einem Esslöffel kleine Portionen abteilen und in heißem Fett (160°-180°) goldgelb ausbacken. Nach dem erkalten mit Puderzucker bestreuen.



Wem die Quarkbällchen so zu langweilig sind, der kann diese nach dem Ausbacken mit Hilfe einer Spritze mit Marmelade füllen, dann sind sie ähnlich wie kleine Berliner.
Habt ein schönes Wochenende!



PS.: Haben meine Eltern nicht tolle Fotountergründe? Das Kaminholz ist die reinste Fundgrube für tolles Holz mit schöner Patina. Bin ganz verliebt und würde am liebsten bei jedem Besuch etwas nach Hause schmuggeln. Leider ist mein Mann damit so gar nicht einverstanden :(

Montag, 3. August 2015

Geburtstagstorte - Feuerwehrmann Sam

Ihr erinnert euch, vor einer Woche gab es in Deutschland Temperaturen von über 30 Grad?! Nicht falsch verstehen, ich möchte nicht über das Wetter meckern, es ist gut so wie es ist! Der Regen und die Abkühlung waren auch nötig! 
Vor allem liebe ich die Wärme und Hitze. Von mir aus könnten wir immer Sommer haben. (Ich glaub ich sollte in wärmere Gefilde auswandern, wie Kalifornien, das wäre schön!)
Nur letztes Wochenende machte mir das Wetter besonders zu schaffen.
Meine Freundin bat mich nämlich für ihren Sohn zum Geburtstag eine Fondanttorte zu machen. Da der Vater des Jungen bei der Betriebsfeuerwehr ist, liebt es der Kleine Mann sich auch als Feuerwehrmann zu verkleiden und seine Umgebung zu retten und zu löschen. Das Thema des Geburtstags stand also schnell fest. Ich sollte eine Feuerwehrmann- Sam- Torte machen - gut soweit!
Das Internet bietet ja inzwischen einen Menge vorlagen und Inspirationen.
Eine Woche vorher machte ich mich also daran "Sam" zu modellieren. Der erste Versuch ging wegen der Proportionen des Körpers daneben.
Starteten wir also mit Versuch Nr. 2 - soweit kein Problem würden die Temperatur nur draußen ansteigen und nicht auch in unserer Wohnung.  Dies machte das Arbeiten mit Fondant nicht gerade einfach. Es klebte alles und wolle nicht hart werden...
Naja, noch hatte ich ja ne Woche bis zum Geburtstag - bis dahin sollte ja alles klappen, und es schien zu funktionieren. 

Das Wochenende rückte immer näher und man wird es nicht glauben, die Temperaturen stiegen auch. Der Tag vorm Geburtstag war besonders schlimm. Als Torte hatte ich mir überlegt Wiener Böden zu backen und diese mit Erdbeerbuttercreme und Erdbeermus zu füllen. Das Erdbeermus sollte ein bisschen gelieren damit ich es einfacher hatte mit dem eindecken der Torte. Bei Temperaturen in unserer Wohnung von 28 Grad wollte das aber so gar nicht werden. Und so verbrachte ich eine Unmenge von Zeit damit alles zu kühlen, kurz an der Torte zu arbeiten und diese dann wieder zu kühlen. Wer sich auskennt weiß, dass der Kühlschrank des Fondants Feind ist, und diesen meist schwitzen und zerlaufen lässt. Mir blieb aber nichts anderes übrig wollte ich nicht auch noch dass meine Buttercreme gerann.  Ich also den Kühlschrank auf die wärmste Stufe gestellt und hoffte dass dies meine Torte nicht ganz verunstalten würde - zum Glück war dem so.

Und das ist die fertige Torte!
Nicht perfekt, aber ich bin zufrieden. Für das, dass ich mich bisher nur an Blümchen probiert habe ;)



Da ich nicht wusste ob Sam auf der Torte stehen wird, hab ich mich entschieden noch eine Mauer zu machen, an die er sich ggf. anlehnen kann.
Diese besteht aus geschichteter Milchschnitte mit Fondant überzogen. Im Endeffekt hätte Sam auch alleine stehen können, aber ich finde ich Mauer rundet das ganze Bild doch etwas ab.



Da meine Freundin die Torte am Vorabend vom Geburtstag abholen wollte und ich an dem Tag noch gearbeitet habe. Konnte ich leider um kurz vor Mitternacht keine schönen Bilder bei Tageslicht machen. (Tageslichtlampen besitze ich leider noch nicht. Was aber ein super Geburtstagsgeschenk wäre!! Wink mit dem Zaunpfahl an meinen Mann ;) ) Deshalb müsst ihr diesmal mit nicht professionellen Bildern vorlieb nehmen.

Und was meint ihr? Erkennt man ihn? Oder eher nicht?



Dienstag, 21. Juli 2015

Himbeer-Schoko-Tarte

Ach, wie ich den Sommer liebe! (Naja, eigentlich mag ich jede Jahreszeit) An dieser Jahreszeit schätze ich vor allem die warmen Temperaturen. Ich liebe es einfach, nach Feierabend noch 1-2 Stündchen (oder auch länger) auf der Terrasse sitzen zu können.
Damit es aber in der Wohnung schön kühl und angenehm bleibt, versuche ich besonders an den heißen Tagen, die Wohnung nicht unnötig aufzuheizen. D.h. es bleibt auch öfter mal die Küche kalt.



Was aber machen, wenn man Appetit auf Kuchen hat? Zum Glück gibt es da No-Bake Rezepte, die ganz ohne Backofen auskommen.
Also mal schnell das Internet befragt, was man so machen könnte. Ich wollte auch keinen großen Kuchen sondern einen kleinen, schnuckeligen der für 2-3 Personen locker zu schaffen ist.



Hängen geblieben bin ich dann bei diesem Video. Und da ich meine Tarteform schon lange nicht mehr benutzt hatte. Entschied ich mich eine solche Tarte zu machen, nur dass ich statt der Erdbeeren Himbeeren verwendete. Da diese gerade zuhauf bei meinen Schwiegereltern wachsen und sooo süß und lecker sind.





Der Kuchen ist echt schnell gemacht und auch total lecker. Ich würde nur das näachste mal eine andere Füllung bevorzugen. Die in dem Video gezeigte Schokoganache ist echt mächtig und mehr als ein kleines Stück bekommt man kaum runter (auch nicht wenn man einen Espresso dazu trinkt um der süße der Schokolade entgegen zu wirken. Ich glaube ich werde das nächste mal eine Puddingcreme nehmen oder etwas Quark unter die Masse heben, um diese leichter zu machen.




Trotzdem wollte ich euch die Tarte nicht vorenthalten, zumal sich ja besonders dieses einfache Rezept gut auf jeweilige Wünsche und Geschmack anpassen lässt, sei es mit der Füllung oder den Früchten. Vielleicht zeige ich sogar irgendwann meine abgewandeltes Rezept hier. ;)

Und was backt ihr, wenn eure Küche kalt bleiben soll?


Freitag, 10. Juli 2015

Impressions of Traveling - Natural Bridges Monument und Bryce Canyon


Heute gibt es wieder einen Einblick in unsere Reise durch den Westen Kaliforniens. Da wir doch einige schöne Fleckchen auf diesem Kontinent besucht haben und einige tolle Bilder entstanden sind, viel zu viele um sie hier alle auf einmal zu zeigen, dachte ich werde ich einfach hin und wieder einen Post zu einer Station machen und ein paar Bilder präsentieren - nicht dass, das hier zu einem reinen Reiseblog ausartet. ;)  Und ich muss gestehen, inzwischen sind noch ein paar Städtereisen dazu gekommen, von denen ich hier gerne auch das eine oder andere zeigen möchte. 


Ich hoffe euch sind die ganzen Bilder noch nicht alle über, und es ist okay so zwischendurch mal den einen oder anderen Reisepost zu lesen. Nur damit ihr wisst, was euch hier in Zukunft erwartet. 


Die nächste Station auf unserer Route durch die Nationalparks war der Natural Bridges Monument Park. Der Park zeigt ein paar natürliche Brücken die durch Wettererrosion von Wind und Wasser entstanden sind. Man kann die einzelnen Stationen zu den Brücken mit dem Auto befahren und sie von oben aus der Ferne besehen oder zu den einzelnen herunter steige. Ebenso ist es möglich im Tal von einer Brücke zu nächsten zur wandern.


Auch wir entschieden uns diese Brücken nicht alle nur aus der Ferne sehen zu wollen und unternahmen einen Abstieg zu Sipapu Bridge und spazierten noch ein bisschen durchs Tal!


Die Brücke von unten wirkt nochmal ganz anders und man ist sich erst da der Schönheit der Brücke durch das wunder der Natur so recht bewusst. So genossen wir die Stille im Tal, das Bienen summen und Vogelgezwitscher in vollen Zügen bevor es wieder an den mühevollen Aufstieg nach oben zum Auto ging!


Dieser Abstieg war auf jeden Fall einer der schönsten Momente auf unserer Reise. Müde und Zufrieden machten wir uns spät Abends nach Aufbruch der Dunkelheit auf den Weg zurück nach Page und unserem Zelt.

Achja, auf dem Weg zu den Natural Bridges kamen wir auch am Monument Valley vorbei.
Hier ein Bild aus der Ferne mit den wichtigsten Felsen :)


Den nächsten Morgen packten wir unser Zelt zusammen und machten uns auf den Weg zum vorerst letzte Nationalpark bevor es wieder zurück nach Vegas und von da weiter nach San Francisco ging, dem Bryce Canyon.


Der Bryce Canyon besteht aus einer großen Schlucht aus roten Sandstein, welche die Form einer Arena hat. Auch hier haben die Naturgewalten ihre Spuren hinterlassen und aus den Steinen einzigartige Formationen gebildet, welche die Steine wie Besucher in einer Arena aussehen lassen. Deshalb nennt man die Schlucht auch das Amphitheater.

Zu meinem Pech, ist nach dem oberen Bild auch der letzte Akku meiner Kamera leer gewesen und so machten wir uns erstmal auf den Weg nach einer Steckdose wo ich mein ganzes Fotoequipment wieder aufladen konnte. Im Foyer eines Hotels wurden wir fündig und versteckten unsere Akkus hinter den Sitzgelegenheiten bevor wir uns wieder auf den Weg machten um weiter den Canyon zu besichtigen. Immerhin hatte ich ja noch mein Smartphone mit dem ich noch Bilder machen konnte. Und ich muss sagen, ich bin mit den Bildern zufrieden bisher wollte mir keiner Glauben dass viele der Bilder aus meinem Handy kommen und nicht mit der Spiegelreflex gemacht sind. :)


Kurz vor Sonnenuntergang holten wir dann die geladenen Akkus und machten uns auf dem Weg zu unserem Zelt und verbrachten noch stille friedlicher Stunden unter einem gigantischen Sternenhimmel und hörten dem Feuerknistern zu, welches unsere Campnachbarn machten.

Tipp: Die Nächte im Bryce Canyon sind oft sehr kalt und gehen gegen 0 Grad, deshalb gerade fürs Zelten, warme Sachen mitnehmen! Und das obwohl wir tagsüber Temperaturen von 30° hatten.

Nach einer sehr kalten Nacht standen wir den nächsten morgen sehr früh auf, um den Sonnenaufgang über dem Tal zu fotografieren. Und es war sooooo schön. Die Sonne schob sich langsam über die Felsen und färbte alle in einen strahlenden Orangeton. Nachdem ich es einige Minten genossen hatte, begann ich ein paar Fotos zu machen und konnte gar nicht mehr aufhören so überwältigt war ich von der Schönheit.

Tipp: Etwas oberhalb des Campings gelegen führt der Rim Trail zu einer höher gelegenen Felsformation. Diesen unbedingt zu Sonnenaufgang nehmen. Da habt ihr so einen toll Blick direkt auf die Felsen die auf denen vom Park angebotenen Postkarte drauf sind und könnt euch eure eigenen Postkartenmotive knipsen oder auch nur die Aussicht genießen. :)


So, das reicht jetzt aber erstmal mit den Bildern. Ich muss mich immer ein bisschen bremsen. Weil ich jedesmal überwältigt bin von der Schönheit der Natur und der Fotos die ich da gemacht habe. Und obwohl ich sie schon so oft gesehen habe, kann ich sie nicht oft genug anschauen und muss mich immer zurück halten nicht noch mehr Bilder in einen Post zu klatschen. ;)

Habt einen schönen Sommertag und genießt den Start ins Wochenende. Sei es im Garten, im Pool, Freibad oder am See.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Salat mit Erdbeerdressing und Gänseblümchen

Die letzte Zeit war es hier wieder ein bisschen ruhiger, da ich spontan ein paar mal verreist bin. Es waren zwar immer nur ein paar Tage, aber jetzt wo ich endlich wieder mal die Zeit gefunden habe mich an den Laptop zu setzten, fällt mir auf, dass die Pause hier doch länger angedauert hatte, als ich angenommen hatte. Um dem allem ein Ende zu setzten, habe ich heute ein einfaches Rezept mitgebracht.


Die kommenden Tage soll es ja wieder wärmer werden und ab nächster Woche der Sommer wieder entgültig zurück sein. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber an heißen Tagen brauche ich leichte Kost. Nichts dass einem schwer auf dem Magen liegt und lange in der Zubereitung dauert, sondern ratz-fatz gemacht ist und auch noch lecker schmeckt. Ich finde auf diese Kriterien passen vor allem Salate in verschiedenen Variationen dazu. Gerne probiere ich dabei auch etwas neue aus und füge dem Salat eine Zutat hinzu, die ich sonst nicht so oft in den Salat tue.


Besonders anbieten tun sich Saisonale Produkte wie Erdbeeren. Und da ich dieses Jahr bisher sehr wenig Erdbeeren gegessen habe dachte ich zeige ich euch wie ihr Erdbeeren im Salat verwenden könnt. Ohne gleich an einen Obstsalat zu denken! ;)



Zutaten:

Feldsalat
Rucola oder junge Löwenzahnblätter
Jungen Spinat
Mangold

Radiccio
Erdbeeren
Olivenöl
etwas Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Salat putzen, waschen und trocken schleudern.
Erdbeeren waschen und putzen. Anschließend fein pürieren und etwas Olivenöl, Zitronensaft und ggf. Wasser hinzufügen und nochmal gut pürieren. Zum Schluss die  Soße mit Puderzucker abschmecken.

Jetzt nur noch den Salat auf einer Platte oder in einer Schüssel anrichten, ein paar Erdbeeren hinzugeben und das ganze mit der Soße servieren. Für den Farbklecks ein paar unbehandelte, gewaschene Gänseblümchen hinzu geben und servieren.



Ich muss sagen eigentlich bin ich was Salate angeht eher unkreativ, meist gibt es bei uns nur die klassischen Salate mit Tomate und Gurke zu einer oder 2 Sorten Blattsalat. Allerings ist mir das schon seit einiger Zeit etwas zu langweilig und deshalb werde ich mich jetzt immer wieder mal Zuhause an was neuem probieren und wer weiß wenn es gut ist, findet die eine oder andere Idee vielleicht auch den Weg hier her! Und wie sieht euer Lieblingssalat aus, oder was muss bei euch unbedingt in den Salat?




Habt einen schönen Tag und genießt den Sommer!



Sonntag, 24. Mai 2015

Ruffled Cake - Frühlingstorte aus Modellierschokolade mit Himbeerfüllung

Heute möchte ich euch Bilder von einer Torte zeigen die ich meiner Schwester zum Geburtstag gemacht habe. Da ihr Ehrentag dieses Jahr auf Ostern gefallen ist, habe ich die Dekoration an die Jahreszeit angepasst. Nur leider hatte ich bisher nicht die Zeit die Bilder zu bearbeiten.
Also wundert euch nicht, dass ich euch Ende Mai Narzissen zeige ;)




Da ich schon mit Fondant gearbeitet habe, (siehe HIER und HIER) wollte ich mich diesmal einer neuen Herausforderung stellen und mit Modellierschokolade arbeiten. Diese Idee kam mir natürlich wie immer ein paar Tage vor Ostern. Nichts desto trotz die Bestellung schnell aufgegeben und gehofft, dass sie noch rechtzeitig ankommt. Aber bei meinem Glück ihr ahnt es bestimmt, kam die Bestellung nicht zu spät an, sondern sie ging komplett verloren! Der Deutschen Post sei Dank!



Also blieb mir nichts anderes übrig als die Modellierschokolade selbst zu machen. 

Dafür benötigt man:

250 g weiße Kuvertüre
90 g Glukosesirup


Die Kuvertüre fein hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Den Glukosesirup ebenso über einem Wasserbad erwärmen, bis er die gleiche Temperatur wie die Kuvertüre hat.Anschließend den Sirup in die aufgelöste Kuvertüre geben und LANGSAM (NICHT ZU STARK) verrühren. Dabei darauf achten, dass man nicht zu lange rührt, sondern nur so lange bis sich die Kuvertüre mit dem Sirup verbunden haben.
Die fertige Masse in Frischhaltefolie einschlagen und mind. 10 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Anschließend die harte Masse mit den Händen verkneten, bis sie homogen und weich ist und nochmal in Folie eingewickelt 10 Stunden ruhen lassen. Danach die Schokolade nach blieben verwenden.


Für die Tortenböden habe ich, das Rezept von Tortentante verwendet. Als Flüssigkeit habe ich statt des Eierlikörs einen Schokoladenlikör genommen, für den ich bisher keine Verwendung hatte und der schon länger in meinem Schrank rumstand. 
Den Teig teilte ich in 4 Portionen und backte sie in einer Springform mit 20 cm Durchmesser.




Als Ausgleich für die viele Schokolade und das Süße wollte ich eine fruchtige Füllung in der Torte haben. Fündig wurde ich bei Sallys Tortenwelt und verwendete DIESES Rezept. 
Sally hat sehr viele tolle Rezepte nicht nur für süßes Gebäck sondern auch für herzhafte Dinge und ein Besuch auf ihrem Blog lohnt sich auf jeden Fall!



Nachdem das Grundgerüst der Torte fest stand, machte ich mich daran die Torte mit den "Rüschen" zu verkleiden. Blieb mir also nur das Problem der Dekoration, die ich auch unbedingt aus Schoklade herstellen wollte. Zum Glück hatte ich aus einer vorhergegangenen Backsession noch Candymelts übrig, also diese schnell geschmolzen und die einzelnen Blütenteile auf Backpapier gegossen. Und kurz im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend die Blütenblätter mit ein bisschen flüssiger Candymelt-Masse zusammenkleben und auf die Torte setzen.



Und ich muss euch sagen die Mühe hat sich gelohnt! Die Torte war super lecker und war im Nu verspeist und das Geburtstagskind hat sich auch sehr über die einzigartige Torte gefreut. 


Auch wenn das arbeiten mit Schokolade meiner Meinung nach ein bisschen aufwendiger und nicht ganz so vielseitig ist wie mit Fondant war das bestimmt nicht meine letzte Torte an der ich mich probiert habe.


Und was meint ihr? Kann eine Torte aus Schokolade mit einer aus Fondant mithalten?
Was würdet ihr bevorzugen?