Mittwoch, 23. Juli 2014

Das Blog hat mich wieder! Und mein bisher größtes Projekt: Ein Candytable!

Hallo Zusammen!
Na, habt ihr mich schon vergessen? Für alle die sich sich Sorgen gemacht haben: Ich lebe noch, mir geht es gut und ich hoffe das Sommerloch überwunden zu haben. Und hoffe nicht nur für euch, sondern auch für mich, dass es hier wieder regelmäßiger was zu lesen und zu sehen geben wird.

Meine Mama ist mein größter Fan. Ich glaube so oft wie sie schaut niemand auf meinem Blog vorbei. Von ihr kann ich immer eine ehrliche Meinung erwarten, egal ob es um Text oder Bild geht, aber auch wenn ich einen Rat oder Hilfe brauche.
So könnt ihr euch also vorstellen dass meine Mama mir schon seit einiger Zeit in den Ohren liegt, ich solle meinen Blog nicht so verwahrlosen lassen und dass es mal wieder an der Zeit wäre etwas zu posten.
"Danke liebe Mama, dass du so hartnäckig geblieben bist! Sollte sich aber wieder die Faulheit breit machen, darfst du mir ruhig in den Hintern treten!" ;)



Natürlich war ich in meiner Abwesenheit nicht untätig und habe mich doch ein bisschen kreativ betätigt. So durfte ich letztes Wochenende für eine Hochzeit einen Candytable mit Kleingebäck für ca. 250 Personen machen.
Was war ich aufgeregt, dass alles klappen und auch schmecken würde.  Dadurch dass es an dem Tag auch noch Temperaturen über 30 Grad gab, erschwerte mir die Sache zusätzlich und bereitete mir noch mehr Sorgen.

Aber zum Glück ist alles gut gelaufen. Das Brautpaar und die Gäste waren zufrieden. Aber auch die Resonanz die mich erreichte war durchweg positiv. Leider kam ich vor lauter Stress kaum dazu Bilder vom Table zu machen, bevor die Gäste eintrudelten, denn einige Gebäckstücke konnte ich erst in letzter Minute auf den Tisch stellen, sie wären mir nämlich sonst in der Hitze davon geschwommen...

Aber jetzt kommen ein paar Bilder. Achtung Bilderflut!!



An Gebäck gab es  Ice Cream Cone Cake Pops 


Heidelbeerpies


Mini-Zitronen-, Mohncupcakes


Mini-Amerikaner


Macarons mit Zartbitterschokolade-Mascarpone-Füllung


Mini - Schoko-, Zitronengugl


Himbeer-Frischkäse-Pies am Stil


Cake-Pops


Cupcakes


Mini- Icecream Cone Cakes

Und eine Menge Süßigkeiten, die ich jetzt nicht zusätzlich fotografiert habe, da der Post sonst viel zu lang geworden wäre. Mit Backen war ich zwei Tage und Nächte beschäftigt und deshalb auch ganz froh dass einige liebe Mädels mich beim backen unterstützt haben und mir einige Dinge abnahmen. Vielen Dank euch für die Hilfe und eure Bereitschaft sich auch noch vor der Hochzeit und der Wärme mit in die Küche zu stellen und zu backen! Vielen Dank dafür, ohne euch hätte ich wahrscheinlich eine Woche gebraucht um die ganzen Sachen zu backen! :-*

Und was sagt ihr zu dem Candy-Kleingebäcktable? Was fehlt euch darauf und was hättet ihr zuerst probiert?


Ich hoffe ihr seid froh wieder von mir gelesen zu haben. Ich wünsche euch einen schönen
☀ -igen 
Tag.








Freitag, 9. Mai 2014

Pralinen - Last Minute Muttertagsgeschenkidee

Kaum zu glauben es ist schon fast 'nen Monat her, dass ich mich das letzte mal hier gemeldet habe? Kinder, Kinder wohin rennt die Zeit denn nur so schnell? 

An dieser Stelle auch ein großes Entschuldigung dass ich mich hier so rar gemacht habe; aber irgendwie habe ich ein paar Tage Ruhe gebraucht, so ganz ohne Backen, planen und fotografieren...
Und was hilft am besten zu entspannen? Richtig, ein Tapetenwechsel! Also überredete ich meinen Mann das Chaos in der Wohnung Chaos sein zu lassen (es wird uns schon nicht weglaufen) und stattdessen mit mir einen Stadtbummel zu unternehmen. Aber mal schnell hier nach Heilbronn in die Stadtmitte zu fahren wäre ja auch zu einfach und langweilig geworden, deshalb musste es für mich unbedingt Straßburg sein! Für mich ergibt sich nämlich nur dann ein erholsamer Tapetenwechsel  wenn ich im Ausland bin und perfekt ergänzend, idealer Weise nichts von der Landessprache verstehe.






Und so ginge es morgens los in Richtung Elsass. Erste Station war der Laden "Maisons du Monde". Diesem Laden wollte ich schon lange mal einen Besuch abstatten, die Homepage und der Katalog verspricht nämlich Abwechslungsreiche Möbel und Deko... ;)
An Möbel habe ich eigentlich nach einem Couchtisch und einer Wandleuchte gesucht jedoch sind meine Erwartungen so unrealistisch groß, dass ich nicht fündig wurde, dafür durften ein paar Geschirrteile als Props für meine Fotos hier mit. Und Voila, hier sind sie:



Da am Sonntag ja auch Muttertag ist dachte ich, könnte ich auf meinem neuen Geschirr auch gleich noch eine Last-Minute Geschenkidee zeigen und zwar in verschiedenen Pralinenvariationen. So eine Pralinenform ist schnell im nächsten größeren Supermarkt besorgt und Schokolade hat jeder Zuhause - warum dann nicht eine süße Aufmerksamkeit für die liebste Mama der Welt?


Hier sind meine Pralinenvariationen: 

Weiße Herzchen "Weißer Traum"

60 g getrocknete Cranberries/Kirschen, klein gehackt
2 EL Kirschsaft mit 1-2 Tropfen Mandelbitteraroma
200 g weiße Schokolade

1. Cranberries in kleine Stücke schneiden und mit dem Kitschwasser-Bittermandelaroma verrühren und 30 Min ziehen lassen.
2. In dieser Zeit die weiße Schokolade schmelzen. Die Cranberries abtropfen lassen und unter die Schokolad heben.
3. Die Masse in die Form geben. Und die Form für ca. 2 h in den Kühlschrank stellen oder die Schokolade im Gefrierschrank frosten.

Zartbittertürmchen "Fruchtiges Küsschen"

125 g Zartbitterschokolade
2 EL Lemon-Curd (oder Konfitüre ihrer Wahl)

1. Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Vertiefungen der Silikonpralinenform  zur Hälfte mit Schokolade füllen. Für ca. 1/2 h in den Kühlschrank stellen oder für 10 Min. frosten.
2. Nun in jede Vertiefung einen erbsengroßen Klecks Konfitüre geben (Achtung: Mittig plazieren!) und anschließend mit Schokolade umgießen. 
3. Die Form für ca. 2 h in den Kühlschrank stellen oder die Schokolade im Gefrierschrank frosten.




Tri-Colore- Pralinen

70 g Weiße Schokolade
70 g Vollmilch Schokolade
70 g Zartbitterschokolade

Alle Schokoladen getrennt von einander im Wasserbad schmelzen, und abwechselnd die Form damit ausgießen. Dabei vor jeder weiteren Sorte die Schokolade in der Form erkalten lassen.


Karamellpraline "Toblafee" (Wortschöpfung meines Gatten, aus Toblerone und Toffifee ;D )

200 g Vollmilchschokolade
50 g Karamellaufstrich  (z.B. Bone Maman)

1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und anschließend die Mulden der Form mit der Hilfe eines Teelöffels mit Schokolade ausstreichen. Anschließen die Schokolade abkühlen lassen. Je nach Dicke der Pralinenschokowände, evtl. der Schirtt noch einmal wiederholen.
2. Karamell in die Form füllen und im Anschluss das Karamell mit restlicher Schokolade bedecken und im Kühlschrank erkalten lassen.

Tipp: Den Karamellaufstrich etwas salzen! Es sorgt für eine angenehme, leckere Überraschung. Gesalzener Karamell ist nämlich sowas von yummi!


Zum Verschenken die Pralinen jetzt nur noch in eine schöne Pappschachtel (z.B. aus Nanu Nana), die mit Butterbrotpapier ausgekleidet ist legen und das ganze an die beste Mama der Welt überreichen!

Und habt ihr auch schon Pralinen gemacht? Wie macht ihr sie? So richtig Profi-Mäßig mit Pralinengabel/-gitter und etc. und was für Kombinationen mögt ihr, oder habt ihr schon ausprobiert? Über ein paar Inspirationen würde ich mich freuen!

Habt ein schönes Wochenende!








Dienstag, 15. April 2014

Bärlauch Salat


Eigentlich wollte ich euch heute noch eine Osteridee zeigen, da ich es aber zeitlich die letzte Woche nicht geschafft habe für euch den Post vor zu bereiten, gibt es heute ein einfaches saisonales Rezept.

Ich liebe es ja, dass jede Jahreszeit so ihre eigenen Schätze hat, und dass man diese auch nur in der dafür bestimmten Zeit bekommt. Zu meinen Lieblingen im Frühling gehört neben Spargel und Rhabarber auch der Bärlauch. Und sobald die Saison ist, gibt es ihn gerne zu allen möglichen Gerichten dazu.
Egal ob als Pesto, Salat oder Suppe hauptsache er findet sich nur in irgendeiner Form in der Speise wieder.

Die Vorliebe zu Bärlauch teilt auch meine Familie und so gab es letztes Wochenende zum Angrillen den besten Bärlauchsalat den es gibt!




Natürlich konnte ich den Salat nicht einfach auf den Tisch stellen ohne nicht vorher ein paar Fotos gemacht zu haben. Viel Zeit um mir ein großes Set auf zu bauen hatte ich nicht, da meine Schwester schon ungeduldig nach dem Salat rief! Also schnell die Salatschüssel geschnappt ein sauberes Geschirrtuch und ab in den Garten zum Bärlauchbeet. Und hier sind nun ein paar Bilder zum easy-peasy Rezept!


Bärlauch Salat

8 hart gekochte Eier in Würfeln
100 g Bärlauch in Streifen geschnitten
100 g Eisbergsalat in Streifen geschnitten
1 Becher Schmand
1 Becher Joghurt

alles mischen und mit Salz, Pfeffer abschmecken.


Normaler Weise vermeide ich viel Knoblauch und Zwiebel in Speisen, wenn ich den nächsten Tag arbeiten muss, da ich es meinen Kunden nicht antun möchte sie mit einer Fahne zu begrüßen. Bei Bärlauch hingegen kann ich aber kaum wieder stehen und nehme es auch ab und an in Kauf danach zu riechen - viel zu schnell ist die Saison vorbei.



Und was liebt ihr am Frühling am meisten? Habt ihr auch ein Lieblingsobst oder Gemüse auf das ihr euch jedes Jahr aufs neue freut?
Und wie verwendet ihr Bärlauch und was ist euer Lieblingsbärlauchrezept?



Habt einen schönen Tag!






Samstag, 29. März 2014

Pudding eggs & Napkin bunny tutorial

Ist der Frühling nicht einfach toll? Jedes Jahr gibt es für mich nichts schöneres, als das Erwachen der Natur und damit alles Lebens nach einem kalten Winter. Auch wenn der letzte Winter eigentlich ein Frühling war, so wie man es die ganze Zeit im Radio hörte, freue ich mich doch umso mehr auf den rechten Frühling! Zum richtigen Frühling gehört für mich, das aufwachen von singenden Vögeln vorm Fenster, das summen von ersten Bienen und Hummeln beim Gartenwerkeln, das Sprießen von Bäumen und Blumen und auch die wieder etwas längeren Tage bei warmem Sonnenschein. 


Mit dem Frühling steigt bei mir auch die Lust auf frische Farben, das müssen nicht nur pastellige Farben sein, sondern darf dann auch gerne etwas knalliger werden. Gern gesehen sind hier warme Töne wie corall, rosa oder gelb.


So kam es, dass bei meinem letzten Besuch im örtlichen Dekoladen die schöne rosa Schale und das Geschirrtuch mit in den Einkaufskorb mussten. So ein paar kleine Farbtupfer im Geschirrschrank sehen besonders frisch aus zwischen all dem weißen Geschirr (wie es bei mir der Fall ist), findet ihr nicht?


Um euch meine Errungenschaften nett zu präsentieren, habe ich mich dann auf Ideensuche gemacht. Ich wollte etwas leicht österliches und kontrastfarbenes zu dem schönen Rosa. Fündig wurde ich dann bei LECKER und musste auch gleich das Rezept für die leckeren Puddingeier ausprobieren.


Für 8 Pudding-Eier benötigt ihr:

1/2 l + 5 EL Milch
2 EL + 75 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum kochen
300 g + etwas Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
150 g Magerquark
6 EL Öl
1 Ei
8 Aprikosenhälften aus der Dose
Puderzucker

1) 1/2 Tasse Milch mit den 2 EL Zucker und dem Puddingpulver verrühren. Die restliche Milch aufkochen und das angerührte Puddingpulver einrühren. Alles unter ständigem Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen, anschließend den Topf vom Herd ziehen. Und den Pudding abkühlen lassen.

2) Für den Quark-Öl_Teig das Mehl, Backpulver und den restlichen Zucker sowie das Vanillezucker mit 1 Prise Salz vermischen. Quark, 5 EL Milch, ÖL und das Ei dazu geben.
Alles mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten.

3) Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer Rolle formen und anschließend in acht gleich große Stücke teilen. 

4) Die Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier legen und mit leicht bemehlten Händen zu flachen ovalen drücken. Dabei in die Mitte eines jeden "Ei's" eine kleine Mulde drücken.

5) Den Vanillepudding nochmals durchrühren und jeweils einen großen EL Pudding in die Teigmulde geben.
Anschließend eine abgetropfte Aprikosenhälfte auf den Pudding setzen und die "Eier" ca. 18-20 Min im vorgeheizten Backofen, bei 175°C backen.

6) Die Puddingeier auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Dabei Pudding und Aprikose eventuell mit einem Löffel abdecken.



Falls ihr noch eine kleine Wirkungsvolle und niedliche Dekoidee für euer Osterbrunch braucht, wie wäre es mit Serviettenhasen? Der Hase ist super schnell gefaltet und macht sich auf jedem Teller super als Platzhalter. Dafür einfach ein Bändchen um den Hals des Hasen legen auf welches ein Schildchen mit dem Namen des Gastes gefädelt ist!



Ich hoffe die Anleitung ist verständlich? Sollten doch noch Fragen auftreten, dürft ihr mir die Fragen gerne in den Kommentaren stellen.




Falls ihr noch eine weitere Inspiration für Ostergebäck sucht, letztes Jahr habe ich dieses Gebäck vorgestellt.


Habt ein schönes, sonnig-warmes Wochenende!







Mittwoch, 5. März 2014

Vom harten Blogger-Dasein und DAYlicious


Das Leben als Blogger ist schon hart! Bis jetzt hab ich mir noch nicht viel aus den Zahlen von Followern, oder der Seitenaufrufe am Tag gemacht. Stattdessen freue ich mich einfach nur über einen jeden Besuch von euch, egal ob es nun dreißig am Tag sind oder Hundert, schließlich ist das hier mein Hobby und es geht dabei nicht um meine Existenz!

Meist nutze ich meinen freien Tag in der Woche dazu um einen neuen Post vorzubereiten, so auch heute. Dank dem schönen Wetter und Sonnenschein sprang ich heute also früher aus dem Bett als normal, und machte mich nach dem Frühstücken gleich ans Werk. 
Heute wolle ich euch nämlich das DAYlicious-Buch vorstellen, welches ich von meinem Mann zum Valentinstag geschenkt bekommen habe.


Das Buch handelt von 1 Tag, durch welchen 5 Bloggerdamen mit wunderschön-inspirierenden Blogs führen. Dabei zeigen sie 50 Rezepte und 1000 Ideen. Den Anfang macht Rike mit einem lykkeligen Morgen, das Mittagessen zeigt uns Susanne von La Petit Cuisine, den Nachmittag verbringt man mit den Torten von Jessica aus Törtchenzeit und den Mädelsabend mit Liz & Jewels. Und wer dann immer noch nicht genug hat kann noch Klitzekleine Mitternachtssünden von Dani zu sich nehmen.

Alles in Allem ist das Buch sehr abwechslungsreich und bietet Rezepte für Süßes und Salziges aber auch für Getränke und Suppen.


Aber nun zum Grund warum das Bloggen manchmal echt hart sein kann, dass man nie mit sich und seiner Leistung zufrieden ist... .

Als Rezept suchte ich mir Handpies aus, dafür hatte ich alle Zutaten Zuhause und musste nicht noch zusätzlich Einkaufen fahren, was mich nur Zeit kosten würde. Also schmiss ich den Mixer an und Los gings.
Die Pies waren im Nu gebacken, also nur noch fotografieren, bearbeiten etc. 



Voller Tatendrang und guter Dinge, froh meine Fotos im Kasten zu haben, schaltete ich also meinen Laptop an. Als sich Blogger bei mir öffnete, traue ich meinen Augen kaum ganz oben in meiner Leseliste schauen mich wunderschöne Strawberry-Blossom Handpies von meiner Lieblingsbloggerin Vera an. 
Und schwupps war all meine Motivation dahin! Wie kann ich denn jetzt meine popeligen Bilder von meinen Pies zeigen. Neben ihren schönen Blümchen-Pies sehen meine ja lieblos hingeklatscht aus! Also grummelnd die Fotos von der Kamera hoch geladen und durchgeschaut. Dann hier den Kontrast angepasst, da den Bildausschnitt etwas zurecht geschnitten und meine Bilder waren fertig. Und dann dachte ich mir: "Ach egal, dann gibts hier eben popelige Pies!" Schließlich waren sie ober lecker und dieser Post wird mich eben immer wieder Motivieren mir noch mehr Mühe zu geben um irgendwann vielleicht auch mal so tolle Bilder und Ideen zu haben wie Vera! ;)

Und dass wir beide an einem Tag die gleiche Idee zum Post haben und von dem Rezept so angetan sind, zeigt ja nur umso mehr, dass die Pies oberlecker sind und das Buch wirklich nicht zu verachten ist! 



Dafür benötigt ihr: 

Für den Teig:

250 g Mehl
60 g Zucker
110 g kalte Butter
1 Ei

Für die Füllung:

50 g weiße Schokolade
125 g Frischkäse
2 TL Milch
1 EL Zucker
10 frische oder gefrorene Himbeeren

Glasur:

1 Ei


Zubereitung:

1.) Mehl, Zucker und Butter in Stücken und das Ei in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.

2.) Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 40 Min in den Kühlschrank zum ruhen geben.

3.) Für die Füllung die Schokolade fein hacken, dann Frischkäse, Milch und Zucker dazu geben und gut vermischen.

4.) Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen und mit einem Kreisausstecher Kreise ausstechen. Die Hälfte der Kreise je mit einem TL der Creme belegen und eine Himbeere darauf setzen. Danach einen weiteren Teigkreis drüber legen und die Ränder mit einer Gabel fest drücken. Im Anschluss die Pies mit 2 kleinen Schnitten versehen.

5.) Zum Schluss ein Ei verquirlen und die Pies mit dem Ei bestreichen. Anschließend die Pies 22 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene backen.



Ich hoffe euch stören der letzte und dieser etwas Werbungslastigen Posts nicht. Als Blogger ist man diesbezüglich voreingenommen und total interessiert was die anderen so machen. Da ist es fast selbstverständlich dass man sich die Bücher der anderen Blogger kauft... . Die Bilder sind einfach so schön zum Anschauen!



Und was ist zur Zeit euer liebstes Back- oder Kochbuch? Und könntet ihr kaum an einem schönen vorbei gehen ohne es nicht zu kaufen?


Habt einen schönen Frühlingstag!







Dienstag, 25. Februar 2014

Apfelmuskuchen und neues Backbuch

Heute möchte ich euch ein Backbuch vorstellen, welches ich von meinem Mann zu Weihnachten bekommen habe. Das Buch ist das erste Backbuch von der erfolgreichen Food-Bloggerin Jeanny. Ihren Blog "Zucker, Zimt und Liebe" führt Jeanny seit 2012. Und jeden Sonntag warten ihre Leser gespannt, welches Rezept sie denn diesmal zeigt. Ihr Blog war einer der ersten den ich regelmäßig besuchte und der mir beim Anblick der Bilder immer wieder das Wasser im Mund zusammen laufen ließ.




Als mich dann mein Mann fragte, was ich mir denn zu Weihnachten wünsche und ich ihm meine Wunschliste zeigte, entschied er sich mir dieses Backbuch zu schenken und so konnte ich es kaum erwarten bis das Buch Mitte Januar erschien.



Da unsere Oma heute Geburtstag hatte und sie aber selbst leider nur noch selten backt, nahm ich dies zum Anlass endlich etwas aus dem "Zucker, Zimt und Liebe"-Buch nach zu backen und entschied mich für den Apfelmuskuchen.


Das Buch ist in 5 Kategorien eingeteilt:


Kleine süße Sünden
Für den Kuchenteller
Aus der Keksdose
Französische Tartes & American Pies
Im Schokoladenhimmel

So ist es leicht für jeden Anlass das passende Rezept zu finden.


Ich für meinen Teil muss mir noch eine kleine Springform mit 20 cm Durchmesser und eine Kastenform mit 25 cm Länge kaufen, damit ich auch jedes Rezept ohne umzurechnen nachbacken kann.

Was mir aber ganz gelegen kommt, denn für einen 2-Personenhaushalt immer einen großen Kuchen zu backen (nur weil ich die große Formen besitze) stört mich schon seit ner Weile.

Kanntet ihr Jeannys Blog schon, oder habt ihr vielleicht auch schon ihr Buch?
Und mögt ihr Back- und Kochbücher auch so sehr wie ich? Ich mag es ja schon sehr mir nur die Bilder anzuschauen, mich von den Fotografien inspirieren zu lassen, ohne unbedingt etwas daraus nachzukreiren. Es sind einfach toller Bilderbücher!


Ich freue mich von euch zu lesen!





Das Buch "Zucker, Zimt und Liebe: Jeannys süße Rezepte" ist im Hölker-Verlag erschienen.
1. Auflage 2014, 172 Seiten, 24,95 €


Donnerstag, 13. Februar 2014

Marshmallow-Herzen

Letztes Wochenende:


Ich stehe verschlafen in der Küche und warte darauf, dass die Senseo meinen Kaffee aufbrüht. Während dessen schaue ich nebenher auf den Kalender was die kommende Woche so alles anfällt. Zwischen Wocheneinkauf, Geburtstagen und anderen Terminen blitze der 14. Februar durch und ich begann zu überlegen: "Was war da nochmal?" - Achja, Valentinstag! 

Eigentlich zelebrieren wir diesen Tag nicht. Wir halten es so, uns auch unter dem Jahr hin und wieder eine Kleinigkeit zu schenken oder ne Freude zu machen.
Nach meinem ersten Schluck Kaffee (der inzwischen aus der vollen Tasse dampfte) begann mein Kopf gleich auf Hochtouren zu laufen und es geisterten mir Gedanken durch den Kopf wie: Neuer Blogpost wird fällig! Valentinstagspost?! Basteln?! Backen?!
Aber irgendwie wollte mir nichts so wirklich einfallen. Also erstmal in Ruhe gefrühstückt.
Für den Samstag hatten wir uns vorgenommen in unserem Wohnzimmer neue Fußbodenleisten zu montieren. Und wie es so schön heißt: " The early bird catches the worm!" Machten wir uns auch gleich an die Arbeit.
Ein paar Stunden später: Mein Mann misst gerade etwas aus und ich helfe ihm. Er sagt mir ein Maß welches ich mir doch bitte kurz merken solle.
Also sage ich mir die Zahl ständig vor: "27 cm".
Also ich: "Siebenundzwanzig, siebenundzwanzig, siebenundzwanzig..." Endlosschleife versteht sich, während ich in einer Zeitschrift blättere die auf dem Tisch lag. Plötzlich die Idee: Ich weiß was ich als Valentinstagspost mache! Mein Mann der kurz aus dem Zimmer war, kommt zurück und schnappt sich die Leiste um sie zurecht zu sägen.
Er fragt mich: "Und?" (Damit meint er die Maße)
Ich: "Marshmallowherzen!!" und strahle über das ganze Gesicht.
Mein Mann verwirrt: "Was?"
Ich glücklich wiederholend: " Ich mache Marshmallowherzen!"
Er: "Ich meine die Maße!"
Ich: "Achsooo, ääh, keine Ahnung?"
Soviel zu meiner Hilfe. Natürlich musste mein Mann dann nochmal messen. Mir war das egal, ich war glücklich, ich hatte eine Idee!


Das Rezept habe ich bei Vera gefunden und habe es ein bisschen abgewandelt.

Für die Marshmallowherzen benötigt ihr:

Kokosfett (Palmin)
2 EL Speisestärke
250 g + 2 EL Puderzucker
2 Päckchen Sofortgelatine
150 ml lauwarmes Wasser 
1 Prise Salz
1-2 Päckchen Vanillinzucker
roten Lebensmittelfarbe in Pulverform (ich habe dieses verwendet)

(1) Die Form mit Palmin einfetten.

(2) 2 EL Puderzucker mit 2 EL Speisstärke mischen und damit die Form bestäuben. Den Rest zur Seite stellen.

(3) 250 g Puderzucker + Vanillinzucker und Salz mischen.

(4) 2 Beutel Gelatine mit 150 ml lauwarmen Wasser verrühren und kurz aufkochen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat.

(5) Die gelöste noch heiße Gelatine zum Puderzucker geben und sofort mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe verühren. Dabei etwas von der roten Lebensmittelfarbe (je nach Farbintensität) hinzu geben. So lange rühren bis die Masse cremig-zäh ist.

(6) Die Masse auf das Blech geben und glatt streichen. Bei Zimmertemperatur ca. 2 Stunden erkalten lassen, bis die Masse fest ist.

(7) Masse mit restlicher Puderzucker-Stärke-Mischung bepudern. Die Masse in Stücke schneiden oder Formen ausstechen. Die Schnittkanten in der Puderzucker-Stärke-Mischung wenden.



Ich bin wirklich begeistert wie einfach Marshmallows her zu stellen sind. Ich habe mir das komplizierter vorgestellt. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass die Herzen mein dritter Versuch sind.
Mein erster Versuch war zu Weihnachten und ging tatsächlich daneben, weil die Gelatine so verklumpt war, durch das kalt auflösen und es sah so nach Gelkerzenmasse aus, dass ich sie gleich in die Tonne gepfeffert habe. Der zweite Versuch glückte mir dann aber super, nachdem ich mich dazu entschlossen hatte die Gelatine auf zu kochen. Ich stach Sterne aus und die wurden als Geschenke aus der Küche in den Norden Deutschlands verschickt.


Und der dritte Versuch wie ihr seht gelang auch ganz gut. Ich glaube ich sollte die Masse nur noch ein klein bisschen länger schlagen, vielleicht würde sie dann nicht so dolle kleben und so wie leicht nass an den Schnittstellen sein.


Die Herzchen habe ich natürlich auch gleich verschenkt. Wenn ihr sehen wollt wie ich sie verpackt habe, bei Instagram gibt es ein Bild davon.


Tut mir echt leid, dass der Post jetzt doch so spät online kam. Zu dem ganzen Übel dass ich die Idee sowieso erst sehr spät umzusetzen begann, meinte auch noch meine SD-Karte der Kamera spinnen zu müssen und wollte die Bilder nicht anzeigen, sondern stattdessen formatiert werden. 
Wenn ich nicht meinen Mann gehabt hätte, ich hätte mir nicht zu helfen gewusst, aber er konnte die Karte zum Glück wenigstens soweit instand setzten, dass ich die Bilder über die Kamera auf den PC übertragen konnte.



Ansonsten bleibt mir nur noch übrig, euch einen schönen Abend zu wünschen.
Und einen schönen Valentinstag morgen, ob ihr ihn zelebriert oder nicht.
Ansonsten kann man ja den Start ins Wochenende feiern, gell?