Freitag, 22. September 2017

Travelguide - Orlando und St. Augustine

Unsere zweite Woche in Florida verbrachten wir bei Orlando. Orlando und Florida sind bekannt für ihre Freizeitparks, wie Disney World und Universal Studios. Dementsprechend ist die Dichte an Touristen in diesem Gebiet sehr hoch.




Unterkunft

In Orlando und Umgebung eine Unterkunft zu finden ist nicht schwer, da die Stadt voll auf Tourismus ausgelegt ist und von den Besuchern der Freizeitparks lebt. Hier findet sich für jeden Geschmack etwas. Von Hotelzimmern und Suites, bis Apartments und Häuser und Villen. Meist befinden sich letztere in sogenannten Wohnanlagen.
Wir entschieden uns für ein Reihenendhaus in einer Wohnanlage bei Kissimmee und waren mit dieser Entscheidung sehr glücklich. Die Gegend war sehr ruhig, in unserer Anlage gab es nicht nur Touristen sondern auch einheimische die dauerhaft dort wohnten. Alles in allem fühlten wir uns sehr wohl in der gepflegten Anlage und genossen unseren Aufenthalt dort sehr.



Freizeitparks

Wir sind zwar keine Freizeitparkgänger, trotzdem haben wir ein paar Dinge in und um Orlando herum unternommen, welche ich gerne mit euch teilen möchte.


Auch wenn man kein Freund von großen, lauten, Menschenüberfüllten Freizeitparks ist, lohnt es ich trotzdem dem Universal Boardwalk einen Besuch ab zu statten.



Besonders um nen Abend ausklingen zu lassen bietet sich der Boardwalk sehr gut an. Hier hat es bekannte und gute Restaurants in die man einkehren kann, aber auch der ein oder andere Shop lädt zum bummeln ein.

Tipp: Abends kann man kostenlos im großen Parkhaus parken und hat am Ende des Tages vom obersten Parkdeck eine super Sicht aufs Feuerwerk, welches jeden Abend stattfindet.





International Drive

Sollte einen in Orlando trotz der Freizeitparks die Langweile überkommen, nichts wie zum Internation Dr. Die 18,5 km lange Straße ist der Dreh und Angelpunkt der Stadt. Hier findet man alle bekannten Restaurantketten, Souvenir Shops, aber auch Museen und kleinere Attraktionen sowie ein Outletcenter

Die wohl bekanntesten und auffallendesten Attraktionen sind Wonderworks und Ripley's Believe It or Not. 






State Park - Lake Kissimmee

Wer es hingegen etwas ruhiger mag und auch etwas von der Natur sehen möchte, dem empfehlen wir den Lake Kissimmee State Park.
Der Park ist eine Oase,  hier ist es ruhig und menschenleer. Wir entschieden uns den Park zu Fuß zu erkunden, dafür hat man viele Wanderwege zur Auswahl aber auch mit dem Buggy gibt es Wege die man ohne Probleme laufen kann. So besuchten wir eine Aussichtsplattform, sahen verschiedene Schildkröten und Alligatoren und eine Vielzahl verschiedener wilder Vögel.


Damit auch die Kleinsten den Spaß nicht verlieren hat es große schattige Spielplätze bei denen sich die Kinder austoben können, während die Eltern sich auf einem der Picknickplätze niederlassen können, die den Spielplatz umgeben. Diese haben Teil sogar fest installierte Grills stehen, sodass einem kleinen BBQ nichts im Wege steht.





Natürlich bietet der Park der seinen Namen dem See zu verdanken hat auch Spaß und Abwechslung auf dem Wasser an wie Kanu und Boot fahren sowie Angeln an.
Oder wer gerne ein Perspektivwechsel haben möchte, kann den Park auf dem Rücken eines Pferdes erkunden.
Die Natur kann es hier also durchaus mit den Freizeitparks aufnehmen. Langweile kommt garantiert keine auf!



St. Augustine

Bei meinen Recherchen zu Florida stieß ich auf die Stadt St. Augustine. Die Stadt liegt Nordöstlich von Orlando und ca. 30 km von Jacksonville entfernt.

Sie ist die älteste durchgehend besiedelste Stadt Amerikas, gegründet in der Kolonialzeit der Spanier. Dies weckte sofort mein Interesse und schnell stand fest, dieser Stadt müssen wir unbedingt einen Besuch abstatten!





Kommt man nach St. George rein führen gefühlt alle Wege zum Castillo de San Marcos. Eine Burg in Amerika. Sehr ungewöhnlich, nicht nur weil es eine Burg ist, sonder auch weil es in Amerika wenige historische Bauten gibt. Von den Mauern der Burg hat man eine tolle Sicht auf die Bucht und St. Augustine Beach. Mit ein bisschen Glück kann man ab und an auch ein paar Delphinen beim spielen zuschauen. Auf jeden Fall hat man hier eine tolle und einzigartige Fotokulisse auf amerikanischem Boden.



Verlässt man Castillo de San Marcos und überquert die Hauptstraße ist die nächste Parallelstraße die St. George Street. Diese Straße versetzt einen in die Kolonialzeit zurück
Hier in der Altstadt findet man viele Souvenirläden, Restaurants und Bars.
Auch wenn alles sehr für den Tourismus ausgelegt ist unecht wirkt, ein kleiner Spaziergang durch eine Altstadt aus der Kolonialzeit in dem sonst sehr modernen Amerika, ist dennoch zu empfehlen.



Tipp: Ein Stieleis bei "The Hyppo" mitnehmen und beim schlendern durch Downtown genießen.
The Hyppo bietet eine große Auswahl an hausgemachtem Stieleis in den verschiedensten Geschmackssorten an.
Sehr zu empfehlen sind Heidelbeer-Lavendel und Ginger-Lemon.




Verlässt man die St. George Street in Richtung Cathedral Pl und King St steuert man auf zwei sehr schöne architektonische Bauten zu. Dem Lightner Museum und dem Flaggler College. Wir haben durch keine dieser eine Führung gemacht, es lohnt sich jedoch den Innenhof des Museum zu begehen, welcher eine ruhige Oase im Gegenzug zu der sonst von touristenüberhäuften St. George Street bildet.

Beim nächsten mal werden wir aber definitiv eine Führung durchs Museum buchen.



Das Flaggler College, ist eine Privatschule. Hier sieht man die Schüler in chicen Uniformen den Campus besuchen und Verlassen. Ein Blick ins innern lässt verraten, dass das Gebäude nicht nur von außen schön ist sondern auch im innern mit schönen Details in der Architektur aufwarten kann.
Was mich sehr begeistert hat, sie haben sogar einen großen Außenpool, an welchem man seine freie Zeit verbringen kann. Wer kann da zu so einer tollen Schule "nein" sagen?



Zu welcher Kategorie gehört ihr eigentlich? Mögt ihr es laut und seid gerne dort wo das Leben stattfindet?
Oder zieht ihr euch gerne in die Stille der Natur zurück und lasst euch erden?





Dienstag, 22. August 2017

Geldgeschenk: Pralinenschachtel

Sommer, nicht nur die Zeit des Eisschleckens, Barfußlaufens, BBQ. Die Zeit der lauen Abende wo man bis tief in die Nacht draußen unter klarem Sternenhimmel sitzen kann. Sondern auch die beliebteste Zeit um Feste zu Feiern, egal ob Geburtstage, Jubiläen, Partys oder Hochzeiten. 
Und oft bleibt es nicht nur bei einer Einladung sondern ein Fest jagt das nächste.

Klar, dass man da auch nicht mit leeren Händen vor dem Gastgeber stehen möchte und sich mit einem Geschenk revanchiert.
Jedoch ist dies oft garnicht so einfach, denn man möchte ja auch nichts unnötiges schenken, was nicht gebraucht oder gar nicht gemocht wird.
Deshalb bleibt oft nur noch "Geld" als Geschenkidee. Das Geld aber einfach nur in einen Briefumschlag packen?! Ein No-Go! Ein bisschen Liebe sollte man dem Geschenk schon noch ansehen, und dass man sich auch ein bisschen Zeit für die Person genommen hat, oder sich Gedanken über sie und das Geschenk zu machen.


So ging es mir auch, als Anfang des Jahres eine Hochzeitseinladung zu uns in Haus flatterte.
Mein Kopf lief Wochenlang auf Hochtouren und ich überlegte Fieberhaft wie sich ein Geldgeschenk originell verpacken ließ.


Herausgekommen ist eine wertvolle Pralinenschachtel.
Was ihr benötigt:

- eine Pralinenschachtel
- Overheadfolie
- Tesa
- Geldscheine
- Münzen
- Geschenkband

Wie es funktioniert:

Zuerst werden die Pralinen aus der Schachtel entfernt.
Anschließend werden die Geldscheine passend für die größeren Mulden gefaltet und gerollt und ggf. mit einem kleinen Stück Klebeband fixiert. Für die kleinen Mulden verwendet ihr die Münzen, die ihr zu Türmen übereinander stapeln könnt. Damit auch hier die Münzen aneinander halten, fixiert ihr diese wieder mit Klebeband.

Wenn alle Mulden mit den "Geldpralinen" gefüllt sind. Geht es an die Verpackung.
Auch hier könnt ihr das ganze handhaben wie es euch am besten gefällt. Ihr könnt sie so belassen wie sie im original ist, ihr könnt sie aber auch bemalen oder bekleben.

Ich habe in den Deckel der Schachtel ein Fenster geschnitten und die Folie hinter das Fenster geklebt. So konnten die "Pralinen" nicht aus der Schachtel fallen, aber man konnte auch in die Schachtel sehen. Anschließend kam noch ein passendes Schleifenband drum herum und fertig war die wertvolle Pralinenschachtel.



Was verschenkt ihr so zu Hochzeiten, oder wie verpackt ihr euer Geld für den/die Beschenkte/r?

Dienstag, 1. August 2017

American Pancakes

Um hier ein bisschen Abwechslung zwischen die Travelguides zu bringen, dachte ich gibt es heute mal wieder ein Rezept. Das Rezept ist aber nicht nur irgendeines, sondern ein amerikanisches (passend zu meiner Amerika-Post Reihe) welches es bei uns im Urlaub gab.



Ich präsentiere euch:

Die leckersten und fluffigsten amerikanischen Pancakes

Zutaten:


3 Eier
3 EL Zucker
1 Prise Salz
200 g  Naturjoghurt 3,8%
100 g frische Vollmilch
150 g Mehl
1 Pck. Backpulver
etwas Öl zum Ausbacken

Verarbeitung:

Eier, Zucker und Salz mit dem Handmixer für 5 min zu einer hellen Masse schlagen.
In einer separaten Schüssel Mehl und Backpulver miteinander verrühren und mit Milch und Joghurt zur Eier-Zucker-Masse geben und alles zu einer dickflüssigen Teigmasse verrühren.

Die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und 1 TL Öl hinein geben. Den Teig zu handgroßen Pancakes langsam ausbacken. Die Pancakes lassen sich am besten wenden, wenn sich auf der Oberseite Bläschen bilden und die Unterseite goldbraun ist.

Dazu schmeckt am besten Ahornsirup oder ein Blaubeerkompott.



Ich liebe solche Rezepte die man im Urlaub schnell mal zaubern kann und die nicht all zu schwer im Magen liegen. Vor allem kann man zu Pancakes landestypisches Obst essen, welches man frisch auf dem Markt kaufen kann und super lecker, süß und saftig schmeckt.




Habt ihr auch ein paar Rezepte die es bei euch immer im Urlaub gibt?
Orientiert ihr euch dabei an der landestypischen Küche oder macht ihr einfach das auf was ihr Lust und Appetit habt?
Verratet mir doch eure Rezepte in den Kommentaren, darüber würde ich mich sehr freuen!



Freitag, 14. Juli 2017

Travelguide - Miami und Umgebung

Miami - unser erster Eindruck von Florida. Die Stadt ist grün, sauber und sehr gepflegt. Dieser Eindruck bietet sich einem bereits schon vom Flieger durch die vielen Golfplätze, die von Palmen und Kanälen umsäumt sind.

Man bekommt also gleich einen sehr guten Eindruck vom Sunshinestate und der Name ist hier wirklich Programm, in Florida gibt es Sonne satt.




Unterkunft


Wir entschieden uns unsere Unterkunft über Airbnb zu buchen und diese auch außerhalb von Miami Beach suchen, da uns South Miami und Miami Beach zu überfüllt und zu laut sind. Warum Airbnb? Wir wollten unabhängig sein. Da dies unsere erste große Reise mit Kind war, wussten wir nicht wie der Mini die Zeitverschiebung und das Klima vertragen würde. Wir hofften jedoch, dass er gut mitmachen würde und schließlich hatten wir auch eine Menge vor, was wir sehen und machen wollten; feste Essenzeiten wie im Hotel hätten uns da nur gestört. Außerdem haben die meisten Hotelzimmer Teppichböden, was bei einem Kleinkind welches gerade laufen gelernt hat, nicht gerade von Vorteil ist, da es immer wieder auf allen Vieren über den Boden krabbelt und sich dann die dreckigen Finger auch mal in den Mund steckt.
Bei einer Unterkunft über Airbnb, kann man über die Filter eingeben, dass man ein Allergiker geeignete/s Wohnung/Haus sucht und meist sind Staubsauger und Eimer mit Wischmob vorhanden, sodass man auch mal selbst sauber machen kann, wenn man das Gefühl hat, dass es nötig wäre.
So war ich gerne bereit für mein Kind auf ein wenig Komfort zu verzichten, auch mal zu putzen oder zu kochen und ich würde es wieder tun.
Fündig geworden sind wir dann in Wynwood.




Miami Wynwood

Früher galt Wynwood als gefährlich und war als armers Viertel bekannt, da hier vorwiegend Arbeiter und Imigranten wohnten. Dieses Image hat sich jedoch gewandelt und ist heute ein sehr beliebtes Viertel in dem sich die Künstler-Szene niedergelassen hat.
Inzwischen sind hier viele hippen Bars und Restaurants sowie Galerien beheimatet, aber auch einfach nur zum spazieren gehen, ist Wynwood ideal. Viele Hausfassaden und Fabriken sind hier mit aufwendigen Graffitis verschönert.




Essen

Lebensmittel sind in Amerika teurer als bei uns in Deutschland, egal ob man im Supermarkt einkauft oder Essen geht. Da wir in unseren Unterkünften auch immer eine Küche hatten, kochten wir ab und an auch selbst und gingen meist dann essen, wenn wir sowieso unterwegs gewesen sind und es zum kochen zu spät geworden wäre.

Wynwood Yard - eine grüne Oase welche die ideale Mischung von Garten und Hinterhofcharme vermittelt und das inmitten von ehemaligen Fabrikgebäuden angrenzend an ein Wohngebiet. Hier haben sich beliebte Streetfood-Trucks niedergelassen und das Essen variiert von über Süß zu Salzig, von einfach bis ausgefallen!

Rolly Ice Cream - die etwas andere Eisdiele. Hier bekommt man keine Kugel Eiscreme sondern hier wird aus frischen Früchten und Sahne/Milch auf einer kalten Metallplatte Eis hergestellt und zu langen Röllchen gerollt.

Über unsere liebsten Restaurantketten wird es demnächst einen separaten Post geben.




Einkaufen

Will man in Amerika einkaufen, braucht man in den Städten nicht lange nach einem Laden suchen.
Wenn wir Lebensmittel gebraucht haben sind wir entweder zu Walmart, Target, Publix oder Whole Foods gegangen. Von Walmart und Target gibt es zwei Arten von Läden - Supercenter (alles was man zum Leben braucht, Lebensmittel, Einrichtung, Camping, Drugstore etc) oder Neighbourhood-Market (Lebensmittel und Drugstore). Jedoch haben Walmart und Target kein großes Angebot an frische Artikeln, diese bekommt man eher bei Publix oder Whole Foods (in Bio-Qualität).



Aber natürlich waren wir nicht nur Lebensmittel einkaufen sondern haben auch das ein oder andere Outletcenter besucht.
Am meisten gefallen haben uns die

Sawgrassmills
12801 W Sunrise Blvd, Sunrise
FL 33323


und

Dolphin Mall
11401 NW 12th St, Miami,
FL 33172





Ocean Drive und Art Deco District

Wir lieben es eine Stadt zu Fuß zu erkunden. Dabei nutzen wir so weit es geht keine öffentlichen Verkehrsmittel. Für uns ist es Erholung wenn wir Abends mit brennenden Fußsohlen und vielen neuen Eindrücken erschöpft ins Bett fallen.



Miami Beach bietet sich super zum spazieren gehen an. Wir parkten unser Auto günstig im

Parkhaus
Meridian Ave & 17th.


und schlenderten zur Lincoln Road Mall. Hier befindet sich von der Alton Road bis zur Washington Ave eine große Fußgängerzone mit vielen verschiedenen Läden und Restaurants.
Anschließend ging es Richtung Art Deco District. Wir entschieden uns solange es noch hell war, zuerst den Beach Walk bis zum South Pointe Beach entlang zu laufen. Dieser führt parallel zum Strand entlang. Hier gibt es einiges zu sehen, wie schöne Strandzugänge und Parkanlagen. Aber auch die Leute zu beobachten macht hier sehr viel Spaß. Die Damen der Schöpfung sind hier sehr leicht bekleidet und aufgetakelt. So flanieren sie den Walk rauf und runter zwischen Hotel und Strand, während die Männer der Schöpfung ihre Kräfte an Reckstangen messen.



Als die Sonne langsam unter ging, machten wir uns auf den Rückweg diesmal direkt am Ocean Drive. So hatten wir einmal bei Tageslicht eine super Sicht auf die Art Deco Häuser aus den 20er und 30er Jahren und konnte die Straße auch am Abend mit ihren Retro-Neonröhrenschriftzügen genießen.




Miami Downtown 

Die Skyline von Miami Downtown ist vielen aus dem Fernsehen bekannt, aber nicht nur für die Skyline ist Downtown bekannt sondern auch für den größten Kreuzfahrthafen der Welt.
Dies wollten wir uns gerne etwas näher ansehen, und so ging es für einen Tag nach Downtown. Während man in Miami Beach die Sicht aufs Meer hat stehen in Downtown ein Hochhaus neben dem anderen, die entweder Hotels oder Banken beherbergen.



Direkt vor Dodge Island liegt der Bayside Marketplace zu welchem man durch den Bayfrontpark gelangt. Vom Park hat man eine schöne Aussicht auf Dodge Island und wenn man Glück hat, kann man auch das ein oder andere Kreuzfahrtschiff einlaufen sehen.
Anschließend ging es für uns zum Marketplace hier schlenderten wir ein bisschen durch die Läden und aßen eine Kleinigkeit.



Wer mit vollem Magen nicht mehr all zu viel laufen möchte aber von Downtown noch nicht genug hat, der kann sich in die kostenlose Metromover (welche eine fahrerlose Schienenbahn ist) setzen und zwischen den hohen Gebäuden fahren lassen und bekommt so eine ungewöhnlich, neue Sicht auf die Stadt von "oben".



Miami die Stadt in der immer die Sonne scheint. Eine Stadt voll Spaß und Entspannung. Eine Stadt grün und sauber. Eine Stadt in der dir nicht langweilig wird, Miami die ideale Stadt um Urlaub zu machen.




Freitag, 16. Juni 2017

Travelguide Florida mit Kleinkind

Unser kleiner Mann ist inzwischen ein Jahr alt und der zweite Monat Elternzeit meines Mannes stand an. Je näher der Monat kam, desto bewusster wurde uns, dass wir den Monat nicht im kalten Deutschland Zuhause verbringen wollten. Nicht nur wegen dem Wetter, sondern auch weil wir die Zeit mit dem Mini richtig genießen wollten. Er sollte nicht nur so nebenher im Alltag mitlaufen, nein, wir wollten es genießen den ganzen Tag mit ihm verbringen zu können, ohne Dinge nebenher erledigen zu müssen, die normalerweise Zuhause so anstehen und uns ablenken würden.

Aber wo sollte es hin gehen?
Hauptkriterien für unser Reiseziel waren:   - es sollte warm sein
                                                                    - kinderfreundlich sein

nach einigem Hin- und Her entschieden wir uns für die USA. Am Schluss standen Kalifornien/Westküste der USA und Florida zur Auswahl. Wir entschieden uns für letzteres, weil wir in Kalifornien schon gewesen sind (Posts, dazu findest du in der Sidebar rechts, unter dem Label "Amerika") und gerne etwas neues sehen wollten.

Mit diesem Travelguide versuche ich einige Dinge im Vorfeld zu beantworten, die wir uns zum 
Beispiel zu Beginn unserer Reiseplanung stellten.



Beste Reisezeit?

Wir entschieden uns in der Nebensaison zu reisen, allerdings vor der Hurricansaison die mit dem Monat Juni beginnt. Mit dem April/Mai haben wir meiner Meinung nach eine super Zeit gewählt. Wir hatten immer um die 30°C und in dem ganzen Monat Aufenthalt nur 1,5 Tage Regen.


Flug:

Florida bietet einige Internationale Flughafen, die angesteuert werden können. Wir entschieden uns für Miami, da die Direktflüge dahin am günstigsten waren.
Zum Zeitpunkt unserer Reise war der Mini < 2 Jahre.


Da wir sowohl beim Hin- als auch Rückflug mit dem Airbus 380 flogen, entschieden wir uns unsere Sitzplätze in einer 3er-Reihe zu buchen. Damit es unser Kind während des Flugs so komfortabel wie nur möglich hat, entschieden mein Mann und ich unsere Sitzplätze am Fenster und am Gang zu buchen. In der Hoffnung, dass sich keiner zwischen uns setzen möchte und der Sitzplatz frei bleibt.
Sollte der Sitzplatz doch gebucht werden, (so war es bei uns beim Hinflug der Fall,) kann man der Person einen Sitzplatztausch zum Gang anbieten. Beim Rückflug hatten wir Glück und der Platz blieb leer. So hatte Mini einen eigenen Sitzplatz auf dem er klettern, und spielen konnte ohne andere Passagiere zu stören. Zum schlafen buchten wir für den Mini ein Kinderbett mit welches vor uns eingehängt werden konnte. So waren die Flüge für die ganze Familie stressfrei und entspannt.




Mietwagen:


Beim Mietwagen haben wir uns für eine Auto der Kategorie Full-Size entschieden, den Chevrolet Impala. Der Impala ist ein 4-Türer mit großem Kofferaum. Da mein Mann keinen SUV fahren wollte musste ein anderes großes Auto her, welches eine großen Kofferaum hatte und auch mit einem MaxiCosi und 4 Erwachsenen (wir bekamen in der letzten Woche Besuch) 
nicht zu eng wird. Zusätzlich sollte er 4 große Koffer und 3 Trolleys fassen können. Mit dem Impala war dies möglich und wir sehr zufrieden mit unserer Wahl.


Navigationssystem:


Da wir ca. 2.500 km in dem Monat gefahren sind, war es empfehlenswert ein Navi für unseren Aufenthalt zu haben. Statt ein Navi zusätzlich bei der Mietwagenfirma zu leihen, haben wir diesmal auch wieder die Navigationsapp Sygic genutzt.





Kindersitz:

Da unser Mini mit seinem einem Lebensjahr und 70 cm noch in seinen MaxiCosi passte, entschieden wir uns unser Gepäck so zu packen und zu planen, dass wir den MaxiCosi mitnehmen konnten, und uns so die Kosten für das Ausleihen eines Sitzes sparen konnten.

Falls das Kind nicht in den Maxicosi passt und man nicht die Kosten für das Mieten eines Kindersitzes auf sich nehmen möchte, besteht noch die Möglichkeit einen Elternteil los zu schicken und im nächst gelegenen Walmart/Target einen Sitz zu kaufen. Dies kann je nach länge des Aufenthaltes oft schon günstiger sein, als das Ausleihen.



Unterkunft:

Im Vergleich zu unserer letzten Amerikareise bei der wir in Hotels geschlafen und diese immer einen Tag vorher gebucht haben, entschieden wir uns diesmal für Apartments oder Ferienhäuser. Warum?

Hauptsächlich deshalb, weil wir ein Kleinkind haben und nicht wussten, wie er mit der Klimaumstellung zurecht kommen würde, und ob ein Roadtrip nicht zu viel für ihn sein würde. 
Außerdem konnte er zum Zeitpunkt unserer Buchung noch nicht laufen, war aber auf den Knien durchaus mobil. Da Hotelzimmer meist Teppichböden aufweisen, und diese nicht gerade sauber sind, wollte ich es umgehen, den kleinen Mann in seiner Freiheit einschränken zu müssen, indem ich ihn im Reisebett festhalte, damit er ja nicht über den dreckigen Teppichboden krabbelt und sich dann die Hände in den Mund steckt.
Bei der Auswahl unserer Ferienwohnungen /-häuser welche wir über Airbnb und fewo-direkt.de buchten
 konnte ich dies als Kriterium berücksichtigen (Stichwort: Allergiker-freundlich), außerdem waren wir nicht an feste Zeiten gebunden, was das Essem angeht und konnten uns den Tag so einteilen wie wir es wollten, oder wie unser kleiner Mann es brauchte. Auch jetzt im Nachhinein waren wir mit dieser Entscheidung sehr zufrieden und würden es wieder so tun.



Kinderwagen:

Um mit dem Kind auch bei Ausflügen und Spaziergängen flexibel und mobil zu sein, hatten wir die Wahl einen Wanderrucksack mit integrierter Trage, eine separate Trage mit zu nehmen oder den Kinderwagen zu nutzen.
Je nach Fluggesellschaft kann dies durchaus eine Herausforderung sein, wenn man als Sondergepäck nicht den MaxiCosi UND Kinderwagen mitnehmen darf. Was also machen?
Zum glück lernte Mini die Woche vor unserem Flug das Laufen und tat dies auch sehr sicher, gerne und mit großer Begeisterung. Also 
entschieden wir uns dazu Tragen jeglicher Art Zuhause zu lassen und stattdessen einen Buggy anzuschaffen der sehr kompackt ist, sodass er in nen Koffer passt; aber auch für das Kind komfortabel ist und Dinge, wie Liegeposition und großes Sonnenverdeck bietet. Fündig wurden wir dies beim tfk Dot.
Er bot uns die oben genannten Eigenschaften, und ist für seine Größe relativ leicht, wednig und einfach in der Handhabung.



Geld:

Wer nach Amerika reist, braucht eine Kreditkarte ohne Kreditkarte geht hier nichts und man


macht  sich oft unnötig das Leben schwer. Mit der Kreditkarte kann man in Amerika überall, alles (den noch so großen bzw. kleinen Betrag) bezahlen. Trotzdem haben wir ein paar Hundert Dollar Bargeld mitgenommen, einfach um die Übersicht über die Ausgaben zu behalten, und wegen dem Gefühl, wann sonst hat man die Gelegenheit Dollarscheine im Portmonee aufzubewahren?




Gemeinschaftskasse:

Gegen Ende unseres Urlaubs stießen 2 Freundinnen für eine Woche zu uns. Dass, das Reisen mit mehreren Personen gleich günstiger ist, weil man sich die Kosten teilt, ist bekannt. Allerdings möchte ich euch verraten, wie wir das mit dem Verrechnen der Kosten gemacht haben.

Da wir unsere Unterkünfte alle schon im Voraus buchten, wussten wir um die Kosten die auf uns zukommen werden. Ebenso waren die Kosten für den Mietwagen auch schon fest. Diese teilten wir schon vor der Reise auf und jeder bezahlte seinen Anteil.

Für Benzin, Eintritt, Toll-Gebühren, und Lebensmittel wenn wir in unseren Unterkünften kochten, bildeten wir eine Gemeinschaftskasse in die jeder den gleichne Betrag einzahlte. Das Geld, welches am Schluss des Urlaubs übrig war, teilten wir dann wieder unter einander auf.


Route:

Da wir das erste mal so eine große und weite Reise mit Kind machten, war für uns schnell klar, dass wir diesen Amerika-Aufenthalt anders gestalten wollten, als den letzten.
Wir wollten es entspannter angehen lassen, ohne einen festen Plan was wir jeden Tag machen/sehen wollten. Wir wollten auch einfach mal einen Tag "daheim" bleiben können, wenn uns danach ist und nicht zwangsläufig weil der Plan es so vorher sieht, "on Road" die nächste Reise-Etape zurück legen müssen.
Deshalb entschieden wir uns den Monat auf verschiedene Städt/Regionen in Florida aufzuteilen, in dieser eine Unterkunft zu nehmen und von da aus, Tagesausflüge zu machen.
So sparten wir es uns jeden Tag aus dem Koffer zu leben, wie es bei einem Roadtrip der Fall gewesen wäre, und waren flexibel in unserer Tagesaufteilung.

Da Florida von der Fläche her sehr übersichtlich und die Distanzen einzelner Orte für amerikanische Verhältnisse gering ist, entschieden wir uns in folgenden Städten nieder zu lassen:

- Miami 
( wegen An.- und Abreiseflughafen)
- Orlando - Kissimmee (im Zentrum von Florida)
- Fort Myers - Cape Coral (an der Südwestküste Floridas)


Reiseführer:


"Florida - mit Atlanta, Charleston, New Orleans" vom Reise Know-How Verlag
ISBN 978-3-89662-296-9


Solltet ihr noch Fragen haben, dürft ihr sie mir gerne in den Kommentaren gerne stellen. Beim nächsten mal werde ich euch Miami vorstellen. Seid gespannt!






Dienstag, 30. Mai 2017

Einladung zum Essen

Mit dem Mai beginnt auch wieder die Outdoor und Grill Saison. Die Tage werden länger, und die Sommerabende lau. Was liegt also näher als das Wohnzimmer nach draußen zu verlegen und bei Grillengezirpe mit Freunden und Familie den Abend ausklingen zu lassen?

So gerne ich auch spontan bin, so sehr liebe ich es aber auch Gäste einzuladen und alles liebevoll her zu richten und zu dekorieren. Gerne lasse ich mir dann ein ganzes Konzept/Thema einfallen zu welchem ich das Essen und drumherum passend gestalte.

Wie so eine Einladung aussehen kann, möchte ich euch heute zeigen. Die Idee habe ich bei Marileen von Holz und Hefe gefunden. Mir hat die Einladung so sehr gefallen, dass ich sie unbedingt mal nachmachen musste.





Für die Einladung benötigt ihr:

1 Holzbrettchen
weiße Acrylfarbe
Maskingtape zum abkleben
Farbwalze oder Pinsel

Holzbesteck
Stempelfarbe
Stempel-Buchstaben
Stabilo-Stift
Heißklebepistole
Bändchen

Wie es gemacht wird, ist eigentlich selbsterklärend.
Das Brettchen abkleben und das Brettchen bis zum Klebeband mit weißer Farbe streichen. Wenn die Farbe getrocknet ist "Einladung zum Essen" auf das Brettchen stempeln und wieder gut trocknen lassen, ebenso verfahrt ihr mit dem Besteck. Mit einem Stabilo-Stift die restlichen Daten auf das Brettchen lettern und das Besteck mit einer Heißklebepistole auf das Brettchen kleben. Fertig!
Wer möchte, kann die Einladung noch in Geschenkfolie einschlagen und dann übergeben.


Habt ihr auch so gerne Besuch wie ich? Wie ladet ihr eure Gäste ein? Mündlich, oder per What's App? Oder bastelt ihr auch mal eine Einladung?



Samstag, 25. März 2017

Marmorierte Ostereier

Wie ihr vielleicht noch aus meinen Fakten über mich selber wisst, bin ich nicht der Mensch der gerne Schmuck oder allgemein Farbe trägt. In meinem Kleiderschrank finden sich vermehrt die Farben schwarz, grau, braun und dunkelblau mit ein bisschen weiß und beige. Eigentlich bin ich generell lieber unauffällig und im Hintergrund was sich also auch in meinem Äußeren wiederspiegelt. Von Schmuck, Schminke und Nagellack halte ich also auch nicht viel. So kennt man mich schon seid eh und je - als die graue Maus. ;)



Ihr könnt euch also die Verblüffung vorstellen, als ich neulich bei einer Bekannten an der Kasse stand und auf dem Band bunten, knalligen Nagellack liegen hatte. :D

Sie: "Dori du kaufst Nagellack???"


Ich: "Äh, ja! Wieso?"


Sie: "Du und Nagellack und dann auch noch in so grellen Farben?"


Ich: "Ja, wieso nicht? Muss doch auch mal auf den Putz hauen!" ;)


Sie: "Ääähh, okay, wenn du meinst... !!"


Ich: "Nee Scherz! Ich brauche sie für meine Ostereier!"

Sie: "Ostereier?? Jetzt bin ich noch mehr verwirrt!"

Spätestens, da konnte ich mir ein Lachen und die Schadenfreude nicht mehr verkneifen, sie so schön verwirrt zu haben. Also zahlte und verabschiedete mich, mit dem Hinweis sie solle demnächst mal auf meinem Blog vorbei schauen, dann würde sie alles verstehen. :D

Und hier die Auflösung: Wir marmorieren unsere Dekoeier für Ostern mit Nagellack! Hört sich kompliziert an? Ist es aber garnicht, sondern wirklich schnell und einfach gemacht, versprochen!



Dafür brauchst du:

ausgeblasene Eier
Zahnstocher
eine Schale
lauwarmes Wasser
Nagellack
Zwirn, oder Nylongarn
Schaschlikspieße
evtl. Nagellackentferner und Ohrenstäbchen


Und so gehts:

Die Schale (am besten so tief, dass die Eier darin stehen können) mit lauwarmem Wasser füllen.
Durch das Ausblaßloch des Eis einen Schaschlikspieß stecken und auf das Wasser ein paar Tropfen Nagellack geben. (Aber wirklich nur ganz wenig, sonst bildet sich eine Lackschicht über die nächste und dann wirds unschön.)
Wenn du möchtest, kannst du mit dem Zahnstocher die Farbe auf dem Wasser ein bisschen durcheinander wirbeln bevor du dann das Ei auf dem Spieß nimmst und langsam in das Wasser eintauchst. Sobald sich die Farbe um dein Ei gelegt hat, kannst du das Ei auch schon rausnehmen und zum Trocknen mit dem Spieß in ein Glas stellen.
Sollte dir die Marmorierung nicht  ganz zu sagen, kannst du diese nach dem trocknen mit ein bisschen Nagellackentferner und Ohrenstäbchen entfernen.
Solange der Lack trocknet, können wir die Zahnstocher halbieren und den Zwirn oder Nylongarn  am Zahnstocher fest knoten.

Sobald das Ei trocken ist, es vom Spieß ziehen und den Zahnstocher mit der Schnur in ein Loch des Eis schieben. Voilá! Jetzt nur noch an einen schönen Zweig und die schöne Marmorierung bestaunen!


Nachdem ich die Eier fertig hatte, war ich fast ein bisschen enttäuscht, dass es so schnell geht und ich schon fertig war und ich überlegte, was ich noch alles marmorieren könnte. Mal sehen, was mir als nächstes in die Hände fällt und eine Verschönerung gebrauchen könnte. ;)



Sag mal, dekoriert ihr eigentlich zu Ostern? Ich kann mich da irgendwie nicht so wirklich dran gewöhnen. Zur Frühlingsdeko die hier nach Weihnachten einzieht, kommt eigentlich nur ein Zweig mit ein paar Dekoeier hinzu, oder eine Schale mit verschiedenen Eiern die dann immer wieder mal ihren Standort wechselt. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie werde ich mit den ganzen Hasen und Küken die man überall so sieht, nicht wirklich warm.
Geht es euch auch so?