Donnerstag, 23. April 2015

Geldgeschenk für den Mann

Letztes Wochenende waren wir zu dem Geburtstag meines Schwagers eingeladen. Ich liebe Geburtstage und die Gelegenheit sich intensiver mit einer Person zu beschäftigen und sich ein Geschenk auszudenken. Da mir bei bestem willen nicht einfallen wollte über was er sich freuen würde, entschied ich mich für ein Geldgeschenk.
Aber ich wäre nicht ich, wenn ich einfach nur ein paar Scheine in einen Umschlag stecken würde. Da musste schon eine originellere Idee her.

Da mein Schwager gerne bastelt und werkelt, und man nie genug Werkzeuge haben kann, kam mir die Idee ihm das Geld in Verbindung mit Werkzeug zu schenken. Erst wollte ich aus Tonkarton einen Werkzeugkasten bauen, dies war mir aber dann zu "kindergartenmäßig".

Und das ist dabei herausgekommen:





Für den Teig benötigt ihr:

220 g Butter
200 g Zucker
450 g Mehl
1 TL Vanilleextrakt
1 Ei

1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Butter, Zucker und Salz sowie Backpulver 4 Minuten schlagen. Das Ei und das Vanilleextrakt dazugeben und eine weitere Minute auf höchster Stufe rühren.
Die Geschwindigkeit reduzieren und in 5 Etappen das Mehl unterrühren, bis es gerade so verrührt ist. Mit den Händen schnell mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten und auf  2 Teile teilen. Diese flach drücken und in Frischhaltefolien einwickeln. Über Nacht den Teig im Kühlschrank ruhen lassen.
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech den Teig ca. 1 cm dick ausrollen. Den Teig in der gewünschten Form ausstechen, oder ausschneiden. Die ausgestochenen Kekse für 10 Minuten in den Kühlschrank legen. Anschließend bei 190°C im vorgeheizten Backofen 8- 9 Minuten backen.

Anschließend die Kekse vollständig auskühlen lassen und die Teile mit Kuvertüre zusammenkleben.



Die Kiste habe ich mit Werkzeugen aus der Confisserie Hussel, dazu noch ein paar zusammengerollte Geldscheine und eine Karte und das Geschenk ist fertig.

Macht ihr euch auch so gerne Gedanken über das perfekte und persönliche Geschenk? Oder gehört ihr zu der Kategorie "Gutschein", oder "Geld in Umschlag"?






Montag, 6. April 2015

Impressions of Traveling - Las Vegas

Heute möchte ich euch ein paar Bilder aus Las Vegas zeigen.

Las Vegas war unser erster Eindruck von Amerika, denn in dieser Millionenstadt sind wir gelandet. Was an sich schon ein Erlebnis ist. Von oben erhält man nämlich einen besonderen Eindruck von der Dimension dieser großen Stadt und welchen Einfluss eine im Vergleich kleine Straße (wenn man den Strip so nennen kann) auf eine solch Große Stadt nehmen kann. Zusätzlich hat es etwas besonders direkt neben dem Strip zu landen und so der Stadt immer näher zu kommen.
Die Stadt empfing uns im September mit Temperaturen über die 40°C und strahlendem Sonnenschein. Es war uns als liefen wir gegen eine Wand, als wir aus dem kühlen, klimatisierten Flughafen kamen.

Nachdem wir unseren Mietwagen in Empfang genommen hatten, freuten wir uns Vegas für 3 Tage zu erkunden.




Zu aller erst führte uns unser Weg auf den Strip, denn ohne diese berühmte Straße wäre Las Vegas nicht das was es ist, deshalb sind die meisten Bilder auch da entstanden. Die anderen Tage habe ich kaum mehr fotografiert und die Stadt so auf mich wirken lassen. 




Diese 6,8 km lange Straße hat es wirklich in sich. Zusätzlich zu der Hitze die diese Stadt umgibt und die mir zu schaffen machte, kam auch noch die Musik die einen ständig und überall beschallt - aus Gebüschen, Hotels, Gehwegen und Shops. Dazu das grelle blinkende Licht überall und Menschen die sich an einander vorbei drängeln. 




Trotz allem wollten wir uns unseren Spaziergang nicht vermiesen lassen und gingen tapfer den Strip einmal rauf und runter. Dabei ist bequemes Schuhwerk nicht zu unterschätzen.
Bei Dunkelheit wirkt der Strip besonders imposant da alles leuchtet und blinkt, aber auch am Tag hat er seinen besonderen Reiz und man kann schöne Bilder machen. 



Amerika ist ja für seine Burger bekannt. Und wer sich ein bisschen mit den Amerikanern auseinander setzt, weiß dass sie sich gerne auch im Essen messen - im Wett(fr)essen.

Ein Tipp für einen solchen Laden der etwas anderen Art (besonders durch die Übertriebene Art) ist das Restaurant "Heart Attack Grill".
Das Konzept diesen Grills ist es mit dem ungesundestem Essen der Welt zu werben. So wird jeder Burger mit den Kalorien beworben und heißt zum Beipiel: Bypass Burger.
Um die Ungesunde Art des Essens zu unterstreichen wird in Krankenhausatmosphäre gespeist. Dazu bekommt man ein Krankenhaushemd umgebunden und wird von knapp bekleideten Krankenschwestern oder Ärzten bewirtet.
Das Essen selbst ist nicht überragend gut, aber auch nicht schlecht, vielleicht nur etwas zu fettig. Wer sehr großen Hunger hat, der kann sich den 
Octuple Bypass Burger bestellen, wer diesen schafft allein zu essen, der schreibt auf jeden Fall Geschichte!

Leider habe ich von diesem Laden keine schönen brauchbaren Fotos. Aber ich glaube durch die Homepage kann man sich ein gutes Bild von diesem Laden machen. Und es vermittelt einem auf jeden Fall ein bisschen the crazy life of America.

Adresse: 

Heart Attack Grill
450 Fremont Street
89101 Las Vegas




In einem der Hotels direkt am Strip zu residieren ist übrigens auch für "Normalos" keine Wunschvorstellung sondern durchaus realisierbar. Man muss dabei nur beachten, rechtzeitig im Voraus ein Zimmer zu buchen, am besten ab einem halben Jahr im voraus. Und noch günstiger wird es wenn man seinen Aufenthalt nicht am Wochenende plant sondern unter der Woche, denn dann kosten die Zimmer oft nur ein Drittel als am Wochenende. 


Ich hoffe der erste kleine Einblick in unsere erste Station hat euch gefallen. 



Donnerstag, 26. März 2015

Rübli-Kuchen

Hatten wir nicht gefühlt erst gestern Weihnachten? Kaum zu glauben, dass wir aber schon in einer Woche Ostern haben! Dank dem immer wärmer werden Wetter und der Natur die immer mehr aufblüht, stellt sich auch bei mir langsam die Motivation ein. Die Motivation, wieder mehr werkeln, sei es im Garten, Zuhause oder für den Blog.
Da es hier schon lange nichts Gebackenes mehr gab, wollte ich was typisch osterliches backen. Nach ein paar Klicks war für mich klar, ein typischer deutscher Osterkuchen ist ein Kuchen mit Karotten oder Möhren. Da ich so einen Kuchen noch nie gemacht habe, war dies die ideale Gelegenheit dazu. 





Für den Rübli-Kuchen benötigt man:

400 g Möhren
1 Bio Zitrone
100 g (gehackte) Haselnüsse
3 Eier
1 Prise Salz
150 g  brauner Zucker
100 ml Öl
200 g Mehl
3 TL Backpulver
400 g Frischkäse
125 g Puderzucker

Für die Dekoration:

1 Möhre

Sonstiges:

Backpapier
Kastenform
Fett
Sparschäler


So geht's:

1. Möhren schälen und Raspeln (ich hab sie bei Stufe 5 für 10 Sek. durch den Thermomix gejagt)
Zitrone waschen, trocken tupfen, und Schale abreiben. Zitrone halbieren und auspressen. Die Nüsse hacken.

2. Eier, Salz und Zucker schaumig rühren. Öl, Mehl, die Hälfte vom Zitronensaft, Zitronenschale, Nüsse und Backpulver mischen und die geriebenen Möhren unterheben.

3. Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgekleidete Kastenform (ca. 11 x 30 cm) füllen. Im vorgeheizten Backofen bei Ober.-/Unterhitze: 175°C oder Umluft 150°C , ca. 1 Stunde backen. Danach auskühlen lassen und aus der Form stürzen.

4. Frischkäse, übrigen Zitronensaft und Puderzucker verrühren. Kuchen waagerecht halbieren und die untere Hälfte mit 1/4 Frischkäse bestreichen, obere Hälfte drauf setzten. Mit restlichem Frischkäse bestreichen. Für die Deko, eine Möhre schälen und mit dem Sparschäler auf die gesamte Länge der Möhre schmale Streifen abziehen und diese in Locken auf dem Kuchen drapieren!

Guten Appetit!



Für mich war der Rübli-Kuchen mal was neues. Mit Zucchini habe ich schon süße Kuchen gebacken aber es auch mit Karotten zu probieren, auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Vielleicht auch aus dem Grund, dass ich Karotten gar gekocht oder als Saft nicht mag. Irgendwie sind sie mir zu süß und zu intensiv im Geschmack. Mein Mann hingegen liebt Karotten sehr und für seinen Geschmack hätte man die Karotten noch mehr herausschmecken können. :) Da uns aber beiden der Kuchen geschmeckt hat, war das nicht der letzte Rübli-Kuchen den ich gemacht habe.



Und was backt ihr zu Ostern so? Gibt es bei euch auch ein typisches Ostergebäck?

Hier habe ich schon mal gezeigt was es bei uns immer an Ostern auf dem Kuchentafel stand, und in meiner Erinnerung tief mit Ostern verbunden ist.

Und falls ihr Gäste für ein Oster-Brunch erwartet und noch eine Idee dafür braucht was ihr backen könntet, letztes Jahr habe ich euch Pudding-Aprikosen-Eier vorgestellt.




Sonntag, 22. März 2015

Travelguide for a Roadtrip through the West of the USA - Route + paar abschließende Tipps

Nach einer längeren Pause gibt es heute wieder etwas zu unserer Amerikatour letztes Jahr.
In diesem Teil geht es um die Route und ein paar abschließende Tipps zur Planung einer solchen Tour.

In den folgenden Posts wird dann nur noch Bilder zu einzelnen Stationen geben um dann endgültig ein paar Einblicke in die Natur und die Städte zu geben, wie wir sie wahrgenommen haben. Hauptsächlich auch deshalb weil mich zur Zeit das Fernweh so plagt und momentan kaum ein Tag vergeht an dem ich nicht an diesen tollen Urlaub denke.





Eigentlich wollte ich euch die ganze Route auf einmal in die Karte bei Google einzeichnen, aber da man anscheinend max. nur 10 Routenpunkte setzen kann. Hab ich jetzt nur grob die Eckpunkte eingezeichnet. Die Karte zeigt also nur einen groben Umriss unserer Route. Alle weiteren Haltepunkte gibt es unten in einer genauen Liste.





Wir entschlossen uns einen Gabelflug zu buchen. Das heißt wir kamen an einem anderen Flughafen an als von dem wir wieder abflogen. Dies ermöglichte uns etwas mehr Freiraum beim planen unserer Route.
Da wir meist erst einen oder 2 Tage vorher die nächste Unterkunft buchten um flexibel zu sein. Mussten wir am Wochenende zum Bsp. auch mal auf Städte außerhalb unseren eingentlichen Ziels oder Ortschaften ausweichen, da die Übernachtungsmöglichkeiten über unserem Budget lagen oder ausgebucht gewesen sind.

Im nachhinein, hätten wir gerne 2 Tage mehr in San Franciso gehabt um noch Alcatraz zu besuchen und in das eine oder andere Lokal einzukehren. Ebenso in Los Angeles, denn auch da gibt es noch einige Ecken die wir noch gern besucht hätten.
In Las Vegas, bedaure ich nur das Neon Museum nicht besucht zu haben. Ein ebenso großes Versäumnis war es, das Grand Canyon bei unserer Nationalparktour nicht mit einkalkuliert zu habe. Alles in allem eine Woche mehr, also 4 Wochen wären besser gewesen.


Tour:

Ankunft: Las Vegas - Fahrt nach - St. George
St. George - Fahrt nach Page - Besuch des Horsesshoe Bend 
Fahrt zum Antelope Canyon - Fahrt zu den Natural Bridges Monuments - Übernachtung in Page
Fahrt zum Bryce Canyon
Fahrt in Zion National Park - Fahrt nach St. George
Fahrt nach Bishop - über Badwater Basin
Fahrt nach Bodie State Historic Parc - Fahrt über National Forest - Yosemite Nationalpark
Fahrt nach San José - über Modesto

Fahrt nach San Francisco - Besuch von Carmel by the Sea 
Pacific Coast Highway No. 1 - Solvang
Santa Barbara
Fahrt nach Malibu - Santa Monica
Los Angeles
San Diego
Abflug: Los Angeles

Tipps:


Reiseführer: "USA- der ganze Westen" vom Reise Know-How Verlag
App zum buchen von Hotel, Motel oder Hostel:  "Booking.com"


Zum Abschluss bleibt mir nur zu sagen, macht euch keinen Stress. Genießt die Zeit die ihr unterwegs seid. Und nehmt euch nicht zu viel vor. Genießt lieber Ort an denen ihr seid voll, anstatt überall und doch nirgendwo gewesen zu sein. Und was man nicht besucht /gesehen hat gibt einem Grund nochmal zu kommen um das versäumte nach zu holen! ;)

Ich hoffe ich habe nichts vegessen, bei Fragen dürft ihr sie gerne in den Kommentaren stellen, ansonsten wünsche ich viel Spaß beim buchen eurer eigenen USA-Tour!

Beim nächsten mal gibt es dann die ein bisschen was von Las Vegas zu sehen!





Donnerstag, 5. Februar 2015

Travelguide for a Roadtrip through the west of the USA - Mietwagen, Flug, Kosten

Kommen wir zum 2. Teil meines Travelguides.




Mietwagen

Wie schon im ersten Teil beschrieben, ist die Entscheidung welches Gefährt man nehmen soll das schwerste.
Zur Auswahl hat man die Fahrzeugkathegorien PKWs (vom Kleinwagen bis hin zum Van), SUVs, und RVs (Wohnmobile). 
Wir haben uns vor dem Buchen des Mietwagens folgende Fragen gestellt und uns dann entschieden.

- Zu wievielt ist man unterwegs? Hat jeder in dem Auto nach Wahl genug Platz?
- Plant man evtl. im Auto zu schlafen, zu Campen?
- mit welcher Größe von Auto fühle ich mich wohl zu fahren?

Wir entschieden uns für einen PWK Oberklasse. Und bekamen einen Chevrolet Impala. Da wir einen gewissen Komfort haben wollten. Schließlich verbringt man fast die meiste Zeit im fahrenden Untersatz. Wir waren uns einig, dass die Größe eines solchen Autos für uns ausreichen würde und dass wir uns lieber dort vor Ort mit einem Zelt, Isomatten etc. (dem nötigsten) eindecken werden.
Da wir nicht nur in Hotels/Motels übernachten wollten, sondern in den Nationalparks gerne die Abwechslung des Campens genießen wollten.

Auf was muss ich bei der Buchung des Mietwagens achten?

1. Fahrer im Alter unter 25 Jahren müssen mit mehr Kosten rechnen.

2. Sollte nicht nur eine Person vor Ort fahren und man möchte sich ggf. abwechseln, gilt es die zusätzlichen Fahrer anzumelden. Je nach Anbieter bedeutet dies einen Aufpreis.

3. Wir das Auto an einem anderen Ort abgegeben als Abgeholt, wird oft eine One-way Fee berechnet. 


4. Achtet darauf dass ihr die "unlimitierte Meilen"-Klausel im Vertrag.

5. Bei uns war im Vertrag includiert, dass wir das Auto mit einem vollen Tank bekamen und mit einem leeren retour bringen konnten.

6. Lest euch den Vertrag genau durch, und achtet auf einen klar ausgewiesenen Gesamtpreis.

7. Extras wie das Mieten eines Navigationssystems bedeutet Kosten von 30€-50€ /Woche mehr.
Wir entschieden uns gegen das Mieten eines Navis und downloadeten statt dessen zusätzliche Karten von den Westlichen Bundesstaaten (Nevada, Arizona, Utah und Kalifornien) für unsere Navigationsapp aufs Handy. Und waren mit dieser Entscheidung sehr zufrieden und würden es wieder so machen.

Tipp: für Androidnutzer die "Sygic"- App


8. Lest euch alle Klauseln genau durch, überlegte euch genau, welche Versicherungspakete ihr braucht und schließt diese auch gleich ab. Meist entfällt bei der Buchung eins Versicherungspakets die Zahlung einer Kaution.
Und lasst euch vor Ort keine zusätzlichen Versicherungen aufschwätzen.

9. Nimmt das Auto gut in Augenschein, bevor ihr es in Empfang nehmt. Bei sichtbaren Mängel auf ein anderes Auto bestehen.


Internationaler Führerschein:Wenn man die neue Führerscheinkarte besitzt, braucht man eigentlich in den USA keinen Internationalen Führerschein, da der eigene Ausreicht.
Wir entschieden uns trotzdem für alle Fälle unseren Zusatzschein zu beantragen, da wir gerne auf Nummer sicher gehen wollten.
Die Kosten betragen in etwa 15 Euro und der Schein ist 3 Jahre gültig.


Tipp: Schaut euch die Verkehrregeln an!
In den Staaten gibt es nämlich ab und zu ein paar kleine Abweichungen zu den unseren. So darf man an einer Kreuzung  bei einer roten Ampel immer nach rechts abbiegen, wenn nicht eine extra Tafel dabei hängt, die dies ausdrücklich untersagt.




ESTA

Um in die USA einreisen zu können bedarf es einer ESTA- Reisegenehmigung.
Diese Registrierung braucht jeder der ohne Visum in die USA einreisen möchte.
Hierbei ist darauf zu achten, dass man die Genehmigung rechtzeitig beantragt. Das gute ist sie kostet nicht viel ca. 14$ p.P. und ist bis zu zwei Jahre gültig.
Alle nötigen Informationen und Antworten zum Thema ESTA findet ihr hier:

http://www.esta-online.org/


ESTA beantragen kann man hier: https://esta.cbp.dhs.gov/esta 

Flug

Nach Flügen zu schauen, begannen wir ein halbes Jahr vor Reiseantritt. Generell würde ich jedem empfehlen so früh wie möglich Flüge und Anbieter zu vergleichen. Denn nur so kann man richtige Schnäppchen machen.
Für uns stand relativ schnell fest, an welchem Flughafen in den USA wir Ankommen und Abreisen wollten.

Wir beobachteten wir die Flüge bei Swodoo.com. Warum swodoo? Da swoodoo meist die billigsten Flüge detailliert wiedergibt. Auch kassiert der Anbieter keine Gebühren bei den Kunden, für eine erfolgreiche Buchung. Ebenso gefiel uns, dass man direkt an den Fluganbieter weitergeleitet wird und direkt bei diesem auch den Flug buchen muss.
So ersparten wir uns das anstrengende Suchen über die Fluggesellschaften direkt.


Kosten (für 3 Wochen für 2 Personen)

Um im Nachhinein genau ausrechnen zu können, was uns die Reise gekostet hat, habe ich mir ein Kleines Notizheft mitgenommen in welchem ich alle Ausgaben festgehalten habe.
So fällt es einem im Nachhinein leichter die Kosten in einzelne Posten aufzugliedern und auszurechnen.

Hinflug FRA-LAS (Direktflug):  900€
Rückflug LAX-FRA (Flug mit 1 Stopp Istanbul): 800€

Mietwagen + Tanken: 800€

Verpflegung: 600€

Unterkünfte: 1000€

Parken + Eintritt (Nationalparks, Museum): 300€

Sonstiges (Zelt, Isomatten, Kühlbox, Decken etc.): 50€
_________________________________________________________________________________
= 4.450 €



Ich hoffe es ist alles verständlich formuliert, sollten sich doch Fragen ergeben, scheut sie nicht in den Kommentaren zu stellen oder schreibt mir eine E-mail. Die Adresse findet ihr rechts in der Sidebar.









Donnerstag, 29. Januar 2015

Gefüllte Pita-Taschen


Eigentlich wollte ich heute meinen zweiten Teil des Travelguides veröffentlichen, habe mich jetzt aber doch kurzfristig um entschieden und zeige euch heute ein einfaches Rezept für ein leichtes Mittag- oder Abendessen.



Das neue Jahr beginnt ja meist mit ein paar überflüssigen Pfunden auf den Rippen und der Hüfte, welche man sich über die vielen Feiertage im alten Jahr angefuttert hat. Da man aber nicht jedes neue Jahr mit dem einen Vorsatz beginnen möchte "Abzunehmen" dachte ich, dass man sich auch einfach etwas leichtere Kost genehmigen könnte, welche nicht so schwer im Magen liegt, aber trotzdem sättigt und gut schmeckt.

Da wir sehr gerne Salat essen, und bei uns auch an manchen Tagen die Küche kalt bleibt, gab es bei uns vor ein paar Tagen gefüllte Pita-Taschen zu essen.




Pita ist ein etwas dickeres, weiches Fladenbrot meist aus Hefeteig gemacht. Dies kann man entweder selbst machen, oder wenn es schnell gehen soll auch schon fertig kaufen.Bei uns herrschen hier unterschiedliche Vorlieben mit denen ein jeder seine Brottasche füllt. Hier die Variante wie ich sie gerne esse.



Unsere Pita-Brote sind gefüllt mit
Scampis
Feldsalat
Tomaten
Feta

Für den Dressing habe ich
Joghurt
1 Zehe Knoblauch
Kräuter der Province
Pfeffer
Salz
vermischt und abgeschmeckt und mit der Füllung in die Brottaschen gegeben.






Natürlich kann man sie auch beliebig anders füllen, da sind eurem Appetit und der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Und was isst ihr so, wenn die Küche mal kalt bleibt oder es leichte Kost geben soll?





Freitag, 9. Januar 2015

Travelguide for a Roadtrip through the west of the USA - Was muss ich wissen?

Hallo Zusammen! 

Und seid ihr alle gut ins neue Jahr gestartet? Bei mir kam die Blogpause doch viel früher als ich angenommen hatte und hielt auch länger an als geplant.
Momentan hänge ich noch ein bisschen in den Seilen und zwischen den Jahreszeiten, doch bevor sich bei mir der Winterblues einstellt, wollte ich diesem entgegen wirken und schaute mir ein paar Urlaubsfotos von letztem Jahr an. Wer mir bei Instagram folgt, der weiß dass wir letztes Jahr einen dreiwöchigen Urlaub durch die USA gemacht haben. Und während wir so Meile um Meile durch die schöne Landschaft fuhren kam ich auf die Idee euch einen kleinen Travelguide zu schreiben. In welchem ich nicht nur Bilder von den Sehenswürdigkeiten zeigen möchte sondern auch ein bisschen auf das drum herum wie z.B. die Vorbereitungen einzugehen. Seid ihr bereit?



Dies ist  er also der erste Post einer  ganzen Reihe zu unserem Roadtrip im Herbst letzten Jahres.
Warum ich diesen Post schreibe?
Ich denke dass der Trend (vor allem beim jungen Leuten) immer mehr zu Individualreisen geht.
Reisen, bei denen man unabhängig vom Reiseveranstalter ist, und das Tempo selbst bestimmen kann. Sowie zu entscheiden was man wann ,und vor allem wie viel man sehen möchte. 


Diese Art zu Reisen vermittelt einem das Gefühl von Freiheit wie man es hier auf der Straße bei langen Fahrten nie erleben wird. In den Staaten muss man oft viele Kilometer fahren um wieder Menschen und vor allem Zivilisation zu begegnen.
Auch bin ich der Meinung dass jeder in seinem Leben einmal so eine Art von Reise gemacht haben muss.


Dass wir letztes Jahr so einen Urlaub machen wollten, zu dieser Überlegung kamen wir spontan am Anfang des Jahres, als wir uns erste Gedanken über unsere Urlaubsplanung für das Jahr 2014 machten.

Und sofort stellten sich uns eine Menge Fragen:





Wann macht man so eine Reise am besten?
Wir entschieden uns für den Herbst, da wir beide nicht an die Schulferien gebunden sind und gerne außerhalb der Hauptsaison reisen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man oft günstiger reist.
Ein weiterer Punkt war, dass im Herbst das Wetter an Westküste immer noch sehr warm ist mit Temperaturen von 30°- 40°C.
Die Landschaft im Herbst so vielseitig ist, wie zu keiner anderen.

Zum Zeitpunkt der Reise zählt aber auch das Alter, welches man hat wenn man die Reise antritt. Generell würde ich es nicht raten eine solche Reise in einem Alter unter 21 Jahren anzutreten. Denn in Amerika ist man erst ab 21 Jahren Volljährig, davor muss man mit gewissen Einschränkungen rechnen. Dies gilt z.B beim Einlass in gewisse Pubs und dem Erwerb von Alkohol. 
Selbst wenn man mit Freunden unterwegs ist die Älter sind, möchte man ja aus gewissen Aktivitäten nicht ausgeschlossen werden, oder gar anderen den Spaß verderben weil man selbst nicht mit machen darf, oder dabei sein kann.
Aber auch das Mieten eines Autos, ist mit unter 25 Jahren immer teurer, als mit 25+.

Wieviel Zeit sollte man sich für so eine Reise nehmen?
Wir entschieden uns für drei ganze Wochen. Im nachhinein würde ich sagen, dass vier Wochen Ideal gewesen wären. Denn hätten wir eine Woche mehr Zeit gehabt, wären wir an ein paar Orten gerne länger geblieben und hätten uns mal gerne einen Tag ohne großes Sightseeing einfach nur nen Tag am Strand abhängen, etc. gegönnt.

Was kostet so eine Reise? Welche Kosten kommen auf uns zu?

Das ist schwer fest zu legen und individuell. Ich würde jedoch sagen mit Kosten von mind. 2000 €/Person muss man rechnen. Nach oben hin, ist alles möglich und hängt vom Budget sowie den Anforderungen und der Länge der Reise ab. Genauer auf unsere Kosten werde ich noch in einem weiteren Post zu sprechen kommen.

Machen wir die Reise zu zweit, oder sollen wir noch jemanden mit "an Board" nehmen?
Wir entschieden uns den Trip zu Zweit zu machen, da wir unabhängig von dritten sein wollten. Generell muss man sich im Klaren sein, dass je mehr Personen an so einer Reise Teil nehmen, desto mehr Meinungen muss man berücksichtigen. Und desto schwerer ist es jedem alles Recht zu machen. Reist man allerdings als Gruppe teilt man sich die Kosten (Mietwagen, Benzin, Übernachtungen) und kommt günstiger weg.


Für einen Roadtrip braucht man ein Auto, aber welches?
Auch hier bieten sich jedem Reiselustigen eine Menge Möglichkeiten. Vom einfachen PKW, über SUV bis hin zum Wohnmobil. Um hier auf das richtige Auto zu setzen, sollte man sich sowohl die Variante des Wohnmobils/Campers durchrechnen als auch die Kosten per Übernachtung in der Preiskategorie, die man sich vorstellt.
Da mein Mann nicht gerne große Autos fährt, wir aber eine Mischung aus Camping und Hotel/Motels haben wollten, entschieden wir uns für einen einfachen PWK und vor Ort im Wallmart mit einem Zelt und der nötigsten Campigausrüstung ein zu decken. Mit dieser Entscheidung waren wir sehr glücklich, da wir sowohl die Natur richtig erleben und ihr nahe sein konnten (mit schlafen unter Sternenhimmel) als auch den Komfort der Hotelzimmer nutzen.


Wann müssen wir mit der Planung beginnen?
Ca. ein halbes Jahr im voraus begannen wir die Flüge zu beobachten und zu buchen, so wie den An- und Abreiseort fest zu legen. Alles weitere kam dann mit der Zeit.

An was muss ich alles denken?

Zur Einreise in die USA gibt es einige Regelungen die zu Beachten sind.
Dazu gehört die Registrierung bei ESTA wenn man ohne Visum einreisen möchte.
Das packen des Koffers will genau überlegt sein, da man oft mit unterschiedlichem Klima und Wetter rechnen muss. Viel zu schnell ist das Gewicht beim Freigepäck überschritten.
Seit 2013 gilt auch, dass alle Elektronischen Geräte geladen sein müssen, damit man sie in Flugzeug nehmen darf.

Wer noch keine Reisepass besitzt muss auch diesen rechtzeitig beantragen.

Bargeld mitnehmen oder alles mit Kreditkarte bezahlen?

Das Reisen in die USA ohne Kreditkarte würde ich persönlich nicht machen. Die Kreditkarte ist in den Staaten Zahlungsmittel Nummer Eins. Ohne kann es passieren dass man aufgeschmissen ist.
Für das Buchen von Hotel/Motels ist die Kreditkarte schon unentbehrlich. Mit ihr zahlst du meist einen kleinen Betrag an und den Rest vor Ort, aber auch das tanken, ist mit der Karte einfacher, da auch dort viele mit Automaten funktionieren.
Wir persönlich, haben uns entschieden $ 1000 in Bar mitzunehmen und den Rest mit der Kreditkarte zu bezahlen. Mit den $ 1000 bezahlten wir unser Essen, wenn wir ausgingen, das Tanken sofern es möglich war und die Mitbringsel in den Souvenierläden.
Die Höhe des Budgets welches man Bar mitnehmen möchte sollte aber jeder selbst entscheiden, das je nach Kreditinstitut und Kreditkartenart, die Höhe des Kredits auch schwankt. Nicht dass man dann plötzlich am Limit angelangt ist und kein Bargeld mehr dabei hat.



Ich hoffe ich habe euer Interesse geweckt und ihr habt ein bisschen Fernweh bekommen.

Beim nächsten Mal gibt es ein paar Tipps zum Mietwagenverleih, sowie ein bisschen was über die Kostenaufstellung und die Buchung des Flugs.